Erst überlegen, dann entscheiden

Diese Fläche nahe des Feldkirchen-Westerhamer Friedhofs wird noch freigehalten – was könnte hiermit passieren?
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Diese Fläche nahe des Feldkirchen-Westerhamer Friedhofs wird noch freigehalten – was könnte hiermit passieren?

Feldkirchen-Westerham – Erst länger darüber nachdenken und dann entscheiden will der Feldkirchen-Westerhamer Gemeinderat, ob er die Erstellung eines Planes „Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept“(ISEK) in Auftrag geben soll.

Der in der jüngsten Gemeinderatssitzung gemachte Vorschlag, sich darüber erst intensive Gedanken zu machen, wurde ohne Gegenstimme angenommen. Kurz: Ein Planer nimmt die komplette Gemeinde unter die Lupe und könnte Tipps hinsichtlich der Entwicklung geben, wie hier nachverdichtet werden könnte.

Wenngleich in der kurzen Stellungnahme der Verwaltung steht, dass ein ISEK bei künftigen Entscheidungen überaus hilfreich sein könnte. Und weiter schreibt die Verwaltung, „dass mit dem ISEK die mögliche Entwicklung der Gemeinde aufgezeigt werden könnte, dennoch aber auf eine verbindliche Bauleitplanung nicht verzichtet werden sollte“.

Neben der baulichen Entwicklung könnten die Bereiche Verkehr, Grün- und Freiflächen mit beleuchtet werden. Des Weiteren: „Da es bei einem ISEK um eine geförderte Maßnahme geht, sind die Auflagen der Vorgehensweise als auch die der angebotenen Leistungen vollständig einzuhalten“.

Die Bewertungen im Einzelnen: Soziale, kulturelle und technische Infrastruktur, öffentlicher Raum, Wirtschaft und Arbeitsplätze, Nahversorgung und Mobilität, Wohnraum und Wohnumfeld.

Die Kosten würden bei etwa 150 000 Euro liegen und würden von der Regierung von Oberbayern mit 60 Prozent bezuschusst. „Ausreichend Geld steht zur Verfügung, denn einige Gemeinden haben ihre Projekte schon gestoppt“, hat die Bauverwaltung der Gemeinde Feldkirchen-Westerham auf Anfrage erfahren. me

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