Erst muss der Asbest weg

Gut geschützt betreten Dominik Schöner (rechts) und Alex Marinescu die Baustelleneinhausung. Alle zwei Stunden müssen sie ihre Schutzkleidung wechseln.
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Gut geschützt betreten Dominik Schöner (rechts) und Alex Marinescu die Baustelleneinhausung. Alle zwei Stunden müssen sie ihre Schutzkleidung wechseln.

Bruckmühl. – Im Zuge der Sanierung von fünf Triftbach-Brücken haben die Arbeiten in der Adalbert-Stifter-Straße begonnen (wir berichteten).

Bevor jedoch die eigentliche Sanierung des Bauwerks starten kann, muss unter anderem die unter der obersten Asphaltdecke liegende, circa fünf Millimeter dicke Asbestschicht abgetragen werden. Hierzu sind aufwendige Umweltauflagen zu erfüllen. So wird für den Asbest-Abbau der jeweilige Bereich komplett eingehaust. Das Abbaupersonal betritt die Einhausung durch eine Drei-Kammer-Schleuse mit Wassermanagement. Alle zwei Stunden müssen die Arbeitskräfte ihren Schutzanzug und ihre Handschuhe wechseln. „Für den Abbau wird mit einem Spezialgerät Unterdruck erzeugt“, schildert Dominik Schöner von der für die Schadstoffentsorgung beauftragten Firma Antretter aus Brannenburg. Das Material wird nach dem Abfräsen über eine Absaugeinrichtung mit Vorabscheider entfernt, in Säcke gefüllt und abtransportiert. Die Schadstoff-Entsorgung wird circa zwei Wochen dauern. bjn

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