Erntesaison in Bad Feilnbach eröffnet: Jetzt gibt’s wieder knackig frisches Obst

Apfelkönigin Regina I. und ihre sechs Prinzessinnen Barbara Kaffl, Regina Tutschka, Elisabeth Lottes, Maria Seiderer, Theresa Moser und Anna Grad (vorn, von links) sowie Ute Preibisch, Anton Wallner und Agnes Pfeiffenthaler (hinten, von links) eröffnen die Erntesaison mit einem Schluck frisch gepressten Apfelsafts und einem Biss in einen knackigen Feilnbegga Apfel.
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Apfelkönigin Regina I. und ihre sechs Prinzessinnen Barbara Kaffl, Regina Tutschka, Elisabeth Lottes, Maria Seiderer, Theresa Moser und Anna Grad (vorn, von links) sowie Ute Preibisch, Anton Wallner und Agnes Pfeiffenthaler (hinten, von links) eröffnen die Erntesaison mit einem Schluck frisch gepressten Apfelsafts und einem Biss in einen knackigen Feilnbegga Apfel.
  • vonPeter Strim
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Der offizielle Startschuss für die Erntesaison erfolgte am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel auf dem Regionalmarkt in Bad Feilnbach. Zu den Obstbauern aus der Gemeinde gesellten sich aus diesem Anlass auch Bad Feilnbachs Apfelkönigin Regina I. und ihre Prinzessinnen.

Bad Feilnbach – Mit dabei waren neben den Prinzessinnen Anna Grad, Theresa Moser, Maria Seiderer, Elisabeth Lottes, Regina Tutschka und Barbara Kaffl auch Bürgermeister Anton Wallner und Ute Preibisch, die Leiterin der Kur- und Gästeinformationn sowie Agnes Pfeiffenthaler, die Mitinitiatorin des Regionalmarktes.

Der Rathausvorplatz war am Samstag genau der richtige Ort, um für den Erhalt heimischer Streuobstwiesen und die hohe Qualität naturbelassener Produkte zu werben.

Große Nachfrage nach gesunden Produkten

Unter dem Motto „Mein Obst ist frisch und ungespritzt“ waren Kisten und Körbe mit Äpfeln, Birnen oder den saftigen „Feilnbegga Hauszwetschgen“ begehrte Anlaufstellen für zahlreiche Kunden. Aber auch Obsterzeugnisse in flüssiger Form als Saft, Edelbrand, Likör oder Marmelade waren gefragte Produkte.

Groß war die Nachfrage nach Qualitätsäpfeln auch bei Theresa Eder vom Wachingerhof.

Eine Herausforderung, so berichteten die auf dem Markt vertretenen Obstanbauer einhellig, war in diesem Jahr die Witterung. Kirschen und frühe Apfelsorten fielen den kühlen Temperaturen und Frösten im Frühjahr zum Opfer. Bei späteren Apfelsorten aber seien Ernte und Qualität gut. Eher als in den Jahren zuvor habe die Zwetschgenernte begonnen, war am Stand der Erzeugergemeinschaft Millauer-Harant-Matheis aus Altofing zu erfahren.

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Blau und saftig ist die „Feilnbegga Hauszwetschge“ der Obstbauerngemeinschaft Millauer-Harant-Matheis.

Die Nachfrage nach frischen Bad Feilnbacher Erzeugnissen, die in den vergangenen Monaten in den Obstgärten der Gemeinde reiften, war durchweg zufriedenstellend. Um den Fleiß der Obstbauern und ihr Bemühen um Qualität wertzuschätzen, sei man gern bereit, auch etwas mehr zu bezahlen, meinten Kaufinteressenten wie Steffi Kreuzmeir aus Au oder Agnes Zeus aus Kulmain in der Oberpfalz, die derzeit ihren Urlaub in der Region verbringt und von den Erzeugnissen begeistert ist.

Endlich ein majestätischer Auftritt

Die gute Stimmung konnten auch die coronabedingten Spielregeln wie das Tragen von Mund-Nasen-Masken, ein Abstand von 1,5 Metern oder die permanente Handdesinfektion nicht schmälern. Nur beim Verkosten des Apfelsaftes – frisch aus der Obstpresse des Meisterhofes von Christian und Gerti Seebacher – oder einem kräftigen Biss in selbst gepflückte Äpfel war es den Marktbesuchern, den königlichen Hoheiten um Regina I. und den Rathausvertretern gestattet, die Masken kurz abzunehmen.

Beliebtes Fotomotiv

Beim Rundgang über den Markt standen die Apfelkönigin und ihre Prinzessinnen trotz verdeckter freundlicher Gesichter im Fokus vieler Kameras. Für Regina I. und ihre Mädchen war es seit ihrem Amtsantritt beim Apfelfest im vergangenen Jahr bedauerlicherweise erst der dritte offizielle Auftritt als Repräsentantinnen des Apfeldorfes Bad Feilnbach.

In die Oberpfalz nimmt Agnes Zeus das Obst mit.

Die vielen geplanten Veranstaltungen bis zur Eröffnung der diesjährigen Erntesaison fielen der Coronapandemie zum Opfer, wie die sieben Majestäten der Obstanbauregion mit mehr als 36 000 Obstbäumen bedauerten.

Wird Amtszeit verlängert?

Eigentlich, so betonten Apfelkönigin Regina Vogt und Gerti Seebacher, die Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Feilnbach-Wiechs-Litzldorf, dauere die Amtszeit der Bad Feilnbacher Apfelkönigin und ihrer Prinzessinnen zwei Jahre. Allerdings werde derzeit in der Vorstandschaft darüber nachgedacht, ihre Regentschaft auf drei Jahre auszudehnen, wie Gerti Seebacher und ihre Stellvertreterin Agnes Riedl äußerten.

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Corona habe für ein Apfelmarktloses Jahr in der Chronik der Gemeinde gesorgt, bedauerte der Bürgermeister. Das Event, das aufgrund der guten Stimmung, der gesunden Produkte und der herrlichen Landschaft jährlich tausende Besucher in die Region locke, fehle.

Doch auch das Konzept der Regionalmärkte sei gut angenommen worden und bestätige das Bedürfnis der Bürger und Gäste nach regionalen, frischen und ungespritzten Produkten. Diese werden in den kommenden Wochen in den Hofläden und direkt bei den Obstbauern im Gemeindegebiet angeboten.

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