Erlebnis-Tage der Judo-Sparte Bad Aibling

Den Baumwipfeln so nah: Die jungen Teilnehmer des Trainingscamps des TuS Bad Aibling hatten viel Spaß.
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Den Baumwipfeln so nah: Die jungen Teilnehmer des Trainingscamps des TuS Bad Aibling hatten viel Spaß.

In der Abteilung Judo des TuS Bad Aibling fand ein Trainingsevent für die Kinder und Nachwuchstalente statt. Dabei gaben Wettkämpfer und Bundesliga-Recken der Judoabteilung ihre Erfahrungen und erfolgreich erprobten Techniken weiter, um das Team und den Judo-Standort Bad Aibling weiterzuentwickeln.

Bad Aibling –Im Mittelpunkt stand das Fördern von Talenten und das Formen des Teamcharakters durch gemeinsame Erlebnisse, um die bevorstehenden Wettkämpfe zu meistern.

Die entstandene Mixtur aus Judotraining und gemeinsamen Ausflügen motiviert die Kinder und Jugendlichen und erfreut sich wachsender Teilnehmerzahlen. Philipp Ampletzer und Robert Buendowski leiteten die Judo-Trainingseinheit. Das Erlernen einer neuen Hüftfeger-Technik war das Ziel.

Nach den grundsätzlichen Technikübungen wurden auch wettkampfähnliche Situationen simuliert, um die neue Technik zu benutzen und einen zukünftigen Wettkampf erfolgreich bestreiten zu können. Diese Standtechnik bildete auch die Grundlage für den zweiten Trainingsteil: den Übergang aus dem Stand in den Bodenkampf. Hierbei erklärte Ampletzer wichtige Details, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

In abschließenden Randoris (Kampfsituationen) konnte das neu erlernte und das bereits vorhandene Judo-Repertoire erprobt werden. Nach langer Trainingspause aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie, war die Freude auf dieses gemeinsame Training groß.

Die Mittagszeit wurde zum Auffüllen der Energiereserven genutzt. Bei Pasta, Pizza und kalten Getränken, um die sich Michele Muriani kümmerte, waren die gemeinsam durchgestandenen Trainingsstrapazen schnell vergessen.

Mit dem Vereinsbus ging es dann weiter nach Prien in den „Kletterwald“. Unter der Anleitung einer Trainerin wurden alle Parcours gemeistert, Ängste überwunden und die Gemeinschaft gestärkt. In Tandem-Parcours kam es vor allem auf das Miteinander an, um die kniffligen Kletter- und Geschicklichkeitsaufgaben zu lösen.

Trainer und Betreuer Steffen Wacker war nach Abschluss dieser Veranstaltung sehr stolz auf die Kinder und ihre Entwicklung in den letzten Jahren. „Was mich besonders beeindruckt, ist die gewachsene Gemeinschaft und das füreinander Einstehen. Prima! Wenn wir weiterhin so engagiert für unseren Nachwuchs arbeiten, werden wir noch die ein oder andere sportliche Höchstleistung sehen.“

Die wettkampffreie Zeit werden die Judokas mit Trainingsfleiß überbrücken und im Dezember den nächsten Judo-Erlebnistag durchführen. Auch hier erwartet die Teilnehmer wieder ein Ausflug. Bis dahin gilt die Devise: „Ohne Fleiß, kein Preis!“

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