Entwürfe für „Mayr-Anger“ in Großhöhenrain liegen vor

Dieses abfallende Hanggelände am Ortsrand von Großhöhenrain soll mit mehreren Wohnhäusern bebaut werden. Bevor über gestalterische Varianten diskutiert wird, soll die Erschließung geregelt sein.
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Dieses abfallende Hanggelände am Ortsrand von Großhöhenrain soll mit mehreren Wohnhäusern bebaut werden. Bevor über gestalterische Varianten diskutiert wird, soll die Erschließung geregelt sein.

Am „Mayr-Anger“ in Großhöhenrain soll ein neues Wohngebiet entstehen. Auch wenn Planer, Bauverwaltung und Bauausschuss der Gemeinde Feldkirchen-Westerham dafür schon konkrete Vorstellungen haben, soll der gesamte Rat über das Projekt entscheiden. Vorher allerdings muss die Erschließung geklärt werden.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Wenn die Wohnbebauung auch in mehreren Ortschaften der Gemeinde Feldkirchen-Westerham gewissermaßen ein „Gebot der Stunde“ ist, so soll dennoch jeder Schritt genau überlegt werden. Diesen Grundsatz hat sich auch der neue Gemeinderat auf seine Fahnen geschrieben. Dem von ihm selbst gewählten Vorsatz, dass langes Überlegen und die als bestens anerkannte Planung über das gute Gelingen des Vorhabens entscheidet, will das Gremium konsequent nachkommen.

Gesamter Rat berät Varianten

Wie ernst mit diesem Vorsatz umgegangen werden soll, zeigte sich jetzt aktuell bei der Vorstellung des Planungskonzepts „Mayr-Anger“ in Großhöhenrain. Nicht nur die Vorschläge des Planungsbüros, die der elf Mitglieder des Bauausschusses und die der Bauverwaltung allein sollen entscheiden, sondern der gesamte Gemeinderat soll in dieses Wohn-Projekt eingebunden werden.

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Stefan Rossteuscher vom gleichnamigen Büro in Bad Aibling stellte im Rathaus persönlich die ersten Entwürfe für diesen Bebauungsplan vor. Bevor ein Planungskonzept erstellt und an die befürwortenden Ämter verschickt werden kann, müssen grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden.

Erst grundsätzliche Fragen klären

Vorrangig müssen drei Fragen beantwortet werden. Zum einen: Sollen neben den fest vorgesehenen Einfamilienhäusern Reihen- oder Mehrfamilienhäuser gebaut werden? Und wie soll dieses Wohngebiet, das am östlichen Ortsrand von Großhöhenrain parallel zu den Häusern an der Rainleiten verläuft, erschlossen werden?

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Südlich in Richtung Gmeinwieser Straße oder nördlich in Richtung zweiter Sportplatz und weiter nach Thal? Erst dann, wenn diese grundsätzlichen Fragen geklärt worden sind, soll entschieden werden, welche der Varianten des Architekten favorisiert werden soll. Von Vorteil und zugleich eine große Herausforderung ist: Das abfallende Gelände bietet in punckto Bebauung viele Chancen, das heißt aber auch, dass dies einer planerischen Weichenstellung gleichkommen kann.

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