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Wirtschaftsschule Alpenland lobt außergewöhnliche Leistungen

Engagement im Ausnahmezustand: 141 Absolventen in Bad Aibling verabschiedet

Im Namen des Landkreises Rosenheim ehrte Landrat Otto Lederer (links) auf Schloss Hartmannsberg die besten Absolventen, die die mittlere Reife mit einer Abschlussnote von 1,5 oder besser abgeschlossen haben. Hier Schüler der Wirtschaftsschule Bad Aibling mit Schulleiter Randolf John (rechts). Wie Lederer sagte, bringe der Landkreis mit der Ehrung an diesem historischen Ort bei Bad Endorf seine Wertschätzung zum Ausdruck. re
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Im Namen des Landkreises Rosenheim ehrte Landrat Otto Lederer (links) auf Schloss Hartmannsberg die besten Absolventen, die die mittlere Reife mit einer Abschlussnote von 1,5 oder besser abgeschlossen haben. Hier Schüler der Wirtschaftsschule Bad Aibling mit Schulleiter Randolf John (rechts). Wie Lederer sagte, bringe der Landkreis mit der Ehrung an diesem historischen Ort bei Bad Endorf seine Wertschätzung zum Ausdruck. re

Die Wirtschaftsschule gilt als „besondere Schule des Landkreises“. Jetzt wurden 141 Absolventen verabschiedet. 16 Absolventen von ihnen konnten mit einem Schnitt von 1,5 und besser ihr Zeugnis samt Staatspreis entgegennehmen. Mit der Traumnote von 1,0 glänzten Magdalena Helbing, Romy Braun und Lena Hupfauer.

Bad Aibling – „Seid mutig, seid wiss- und lernbegierig und bedient euch des eigenen Verstandes! Lasst euch nicht von Vernunft, Toleranz und Demokratie abbringen.“ Diesen Rat gab Schulleiter Randolf John den 141 Absolventen der Wirtschaftsschule Alpenland bei ihrer Abschlussfeier. Aus Sicherheitsgründen zum Schutz vor Corona gab es auch heuer drei Feiern hintereinander für je zwei Abschlussklassen – eine organisatorische und technische Herausforderung.

Die Wirtschaftsschule als „besondere Schule des Landkreises“ wurde auch in den verschiedenen Grußworten vor der Zeugnisverleihung besonders gelobt: Der stellvertretende Rosenheimer Landrat, Josef Huber, hob die Sonderstellung der Wirtschaftsschule hervor und würdigte die praxisorientierte und lebensnahe pädagogische Arbeit. Dieter Kannengießer, der zweite Bürgermeister der Stadt Kolbermoor, bezeichnete die Schule als „Marke in der Region“.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Aibling, Stephan Schlier, erinnerte an die Schullaufbahn von der Einschulung bis zum Abschusszeugnis und hob den nun besonderen neuen Lebensabschnitt für die Schüler hervor. Und Richard Richter, Bürgermeister des Marktes Bruckmühl, äußerte seinen Respekt vor den überragenden Leistungen der Absolventen in den besonderen Zeiten. Wie Schlier legte er ihnen ein Engagement in ihren Kommunen ans Herz: „Wir brauchen euch in der Region!“

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Für ihre Abschlussfeier hatten sich die Schüler, die einzeln auf die Bühne gerufen wurden, weitgehend mit eleganter Kleidung sowie mit Dirndl und Lederhosen herausgeputzt. Randolf John und der jeweilige Klassenleiter gratulierten und händigten die Zeugnisse aus.

Ein Höhepunkt war die Ehrung der Schulbesten, wozu eigens die Bürgermeister der verschiedenen Heimatgemeinden aus den Landkreisen Rosenheim und Ebersberg gekommen waren. Neben Kannengießer, Schlier und Richter waren dies der Bürgermeister von Bruck, Josef Schwäbl, der Bürgermeister von Tuntenhausen, Georg Weigl, und der Zweite Bürgermeister von Aßling, Ernst Sporer-Fischbacher. Insgesamt 16 Absolventen konnten mit einem Schnitt von 1,5 und besser ihr Zeugnis samt Staatspreis und Buchgeschenk entgegennehmen. Mit der Traumnote von 1,0 glänzten Magdalena Helbing, Romy Braun und Lena Hupfauer.

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In besonderer Mission war der Präsident der Spielvereinigung Unterhaching, Manni Schwabl, zu Gast auf der Abschlussfeier. Er gratulierte seinem hoffungsvollen Fußballtalent und Juniorennationalspieler, Maurice Krattenmacher, der auch seinen Schulabschluss an der Wirtschaftsschule Alpenland feiern konnte. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Leo Lammich (Klavier) und Richard Prechtl (Trompete), die mit den Jazz-Klassikern die Turnhalle zum Swingen brachten.

Vom Klavierspiel bis zum Schuhplattler

Ebenfalls am Klavier überzeugte die Schülerin Julia Schneider mit „Comptine d‘un autre été“ von Yann Tiersen. Zünftig und schneidig wurde das Finale der zweiten Runde gestaltet, als die Absolventen Simon Abinger, Sebastian Haas, Leonhard Riedl und Johann Singer mit einem feurigen Schuhplattler das Publikum erfreuten.

Das Schlusswort bei allen drei Veranstaltungen hatten jeweils die Schülersprecher. So bedankten sich Paula Scherer (10 av), Sarah Seufzger (10 a) und Quirin Huber (10 cv) für die schöne und lehrreiche Zeit an der Schule und wünschten allen Glück und Erfolg für die Zukunft. Im Anschluss an die offiziellen Festlichkeiten ergaben sich bei einem gemütlichen Zusammensein vor der Schule noch anregende Gespräche.

Sie waren die Besten

Die Schulbesten der Wirtschaftsschule Alpenland:

Simon Abinger und Johann Singer aus Glonn,

Vinzenz Rumberger aus Ramerberg,

Magdalena Helbing, Romy Braun und Julia Schneider aus Bruckmühl,

Luca Specht und Lea Lechner aus Ostermünchen,

Eva Weigl aus Kolbermoor,

Marinus Baumeister aus Steinhöring,

Benedikt Herrmann aus Bad Aibling,

Jonathan Krüger und Maximilian Nickel aus Feldkirchen-Westerham,

Mikko Thadewald aus Rosenheim,

Lena Hupfauer aus Aßling und

Sebastian Dengl aus Bruck.

Unterhachings Fußball-Präsident Manni Schwabl (Mitte) mit Maurice Krattenmacher (rechts) im (Fach-)Gespräch mit Sportlehrer Michael Kaiser.
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