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Engagement bei 1200-Jahr-Feier

Götting - Auszeichnung für Josef Wörndl und Benno Kolb: Sie sind seit 40 jahren Mitglieder im Veteranen- und Kriegerverein Götting. Bei der Jahresversammlung im Gasthof Flötzinger ehrte sie Vorstand Richard Linke.

Er erinnerte daran, dass Kolb einst 21 Jahre lang die Finanzen der Veteranen verwaltet hatte. Überdies überbachte der Vorstand an Ehrenvorstand Hubert Gassner die Glückwünsche des Vereins zum 65. Geburtstag.Linke erläuterte zudem einiges aus der Versammlung der Interessengemeinschaft der Veteranenvereine im Landkreis Rosenheim. Dabei wurde bekannt gegeben, dass sich die die Interessengemeinschaft (IG) nun Landkreis übergreifend konstituiert habe. Dies bedeute, dass Veteranen-, Krieger- und Reservistenvereine aus den Nachbarlandkreisen Mitglied in der IG werden können. Außerdem: Das Herbstschießen der Reservisten werde heuer nicht in Brannenburg stattfinden, ein Ausweichort sei bereits ins Auge gefasst.

Abschließend erinnerte Linke an die USA-Reise der Gemeinschaft im Oktober und das gute Sammelergebnis für die Kriegsgräberfürsorge im Bereich der IG.

Auf den Ortsverein bezogen ließ der Vorstand das Engagegement der Göttinger Veteranen bei den Veranstaltungen zu «1200 Jahre Götting» Revue passieren. So werde in Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung und dem Trachtenverein «Eichenlaub» der «Tag des bäuerlichen Handwerks» am Sonntag, 16. August, organisiert und durchgeführt.

Eine lebhafte Diskussion entfachte der Vorschlag aus der Versammlung, in Götting einen gemeinsamen Jahrtag der Ortsvereine einzuführen. Dabei wurden unterschiedliche Meinungen deutlich, ein striktes «Nein» wurde aber nicht ausgesprochen. Die Verantwortlichen des Vereins werden sich zu gegebener Zeit mit den Vorständen der übrigen Ortsvereine beraten, so das Ergebnis der Diskussion.

Ernst Baumgartner erinnerte schließlich an die Aktivitäten der Mitglieder 2008 wie die Teilnahme am Jedermannschießen der Waither Schützen und die Mitfeier am Treffen der Interessengemeinschaft in Edling und deren Fahrt nach Istrien.

Wie es um die Finanzen des Göttinger Vereins steht, davon gab Anton Obermayer in seinem Bericht Auskunft. Beiträge zu Versicherungen und die Kosten von Beerdigungen verstorbener Mitglieder schlugen Obermayer zufolge stark zu Buche.

Der Versammlung war ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche vorausgegangen, den Pfarrer Thomas Gruber gefeiert und die Willinger Musi sowie der Kirchenchor umrahmt hatten. Anschließend beteten alle mit Pfarrer Gruber am geschmückten Kriegerdenkmal für die Toten.

Vorstand Linke hatte in seiner Ansprache an die vielen unschuldigen Menschen erinnert, die durch unselige Kriege zu Tode gekommen seien und noch heute kämen. Die Feier endete mit dem «Guten Kameraden» der Willinger Musi und drei Böllersalven, die über dem Dorf verhallten. wü

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