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Feldkirchen-Westerhamer spenden – Künstler verzichten auf ihre Gage

Emotionaler Volltreffer für die Ukraine: Benefizkonzert spielt 8000 Euro für Kriegsflüchtlinge ein

99 Luftballons ließen die Feldkirchen-Westerhamer nach dem Benefizkonzert aufsteigen – mit dem Wunsch nach Frieden, in Gedanken an die Opfer des Krieges in der Ukraine, an die für ihre Freiheit kämpfenden Brüder und Väter der Flüchtlinge, die in der Gemeinde Zuflucht gefunden haben.
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99 Luftballons ließen die Feldkirchen-Westerhamer nach dem Benefizkonzert aufsteigen – mit dem Wunsch nach Frieden, in Gedanken an die Opfer des Krieges in der Ukraine, an die für ihre Freiheit kämpfenden Brüder und Väter der Flüchtlinge, die in der Gemeinde Zuflucht gefunden haben.
  • VonManfred Merk
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Das Benefizkonzert in Feldkirchen-Westerham war ein emotionaler Volltreffer. Für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine wurden 8000 Euro gespendet. Am Ende stiegen 99 Luftballons in den Himmel. Warum in diesem Moment vielen Menschen die Tränen kamen.

Feldkirchen-Westerham – Musik, Gesang, Gebete, Lachen, Weinen und bunte Luftballons – mit diesem Benefizkonzert ist dem Helferkreis Ukraine Feldkirchen-Westerham ein emotionaler Volltreffer gelungen. Im Saal und rund um das Kultur- und Sportzentrum haben Musikgruppen und Solisten zu einem fünfstündigen, abwechslungsreichen Programm beigetragen.

Das alles Überragende dabei: Alle Mitwirkenden verzichteten auf ihre Gage. Und auch kulinarisch wurde den Besuchern vieles geboten. Mehr als 70 Kuchen, Kaffee und Getränke sind dem Helferkreis gespendet worden. Viele Frauen und Männer haben bei den Vorbereitungen mitgeholfen.

Ein Fest, das allen ans Herz geht

Das finanzielle Ergebnis des Benefizkonzerts konnte Vhs_Chefin Sonja Harig, die zusammen mit Büchereileiterin Lena Reichl und Musiker Tom Zimmer dieses Benefizkonzert organisiert hatte, kaum glauben: Rund 8000 Euro kamen zusammen. Sie kommen den Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine zugute, die in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham Zuflucht gefunden haben.

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Kein Wunder: Schon bei der Begrüßung hatte Bürgermeister Hans Schaberl scherzhaft darum gebeten, möglichst jeglichen Lärm zu vermeiden und kein Hartgeld in die bereitstehenden Urnen zu werfen. Ansager Siamak Golshani und die studierte Dolmetscherin Tatjana Moos waren für die perfekte Kommunikation zuständig. Alles in deutscher Sprache Gesagte wurde simultan übersetzt, sodass auch die ukrainischen Besucher alles verstehen konnten.

Kabarettist Stefan Kröll, zwei Jugendblaskapellen und drei Bands beteiligten sich am Benefizkonzert für die in der Gemeinde lebenden Ukraineflüchtlinge.

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Flotter Start ins Konzert mit Pauken und Trompeten: Die Jugendblaskapellen aus Höhenrain und Vagen mit ihren Dirigenten Ludwig Lusky und Jürgen Schubert haben mit ihren schneidigen Märschen und anderen bekannten Kompositionen hellauf begeistert. Mit dem gleichen Beifall wurden später die „Levantinos“, die „Monobo Son“ und die „Hot Rod Cruisers“ für ihre rhythmischen Auftritte belohnt.

Künstler verzichten auf ihre Gage

Donnernder Beifall schlug auch Stefan Kröll, dem sinnigen, nachdenklichen und redegewandten Kabarettisten aus Oberwertach, entgegen. Mit seinem neuen Programm „Aufbruch“ scheint er seinen Erfolgsweg weiterzugehen.

Begrüßten zahlreiche Besucher: (von rechts) Bürgermeister Hans Schaberl, Siamak Golshani (Ansager) und Tatjana Moos (Dolmetscherin).

Nach den gemeinsamen Gebeten mit Pfarrer Samuel Fischer und Pastoral-Referentin Monika Langer ließen die Kinder 99 bunte Luftballone zum blauen Himmel aufsteigen – begleitet vom gleichnamigen Lied von Nena aus dem Jahr 1983 und dem Wunsch nach Frieden. In Gedanken an die Brüder und Väter in der Ukraine standen vielen die Tränen in den Augen, denn, so heißt es bei Nena: „Heute zieh ich meine Runden, seh die Welt in Trümmern liegen. Hab nen Luftballon gefunden, denk an dich und lass ihn fliegen.“

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