Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Gefahren und richtiger Umgang mit Fernseher und Computer für die Jugend

Eltern und Freunde als Schutzfaktoren

Benjamin Grünbichler von Neon machte auf die Gefahren von Internet und Drogen aufmerksam. Foto stache
+
Benjamin Grünbichler von Neon machte auf die Gefahren von Internet und Drogen aufmerksam. Foto stache

Ostermünchen - Über die Frühintervention bei exzessivem Computergebrauch und erst auffälligem Drogenkonsum informierte kürzlich die Fritz-Schäffer-Haupt- und Mittelschule Ostermünchen. Benjamin Grünbichler, Diplom-Sozialpädagoge bei der Rosenheimer Prävention und Suchthilfe "Neon", schilderte anschaulich Gefahren und erklärte, wie man dem entgegenwirken kann.

Dem Vortrag vorangegangen war ein Workshop der siebten und achten Klassen, wie Präventionslehrer Christian Klotz informierte. Grünbichler schilderte dann, jedoch vor sehr wenigen Eltern, Substanzen und Konsumformen der örtlichen Drogen und ging auf Internet und Bildschirmspiele ein, bevor er das jugendtypische Verhalten und die wirksame Prävention unter die Lupe nahm. "Jede Intervention muss die Handlungsmotive kennen und respektieren", so Grünbichler.

Er ging dabei insbesondere auf die Zeiten ein, die Kinder und Jugendliche vor dem Fernseher oder am Computer verbringen sollten. Demnach empfiehlt Neon bei Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren zwischen 90 und 120 Minuten PC oder TV pro Tag. Elf- bis 14-Jährige dementsprechend weniger zwischen 60 und 90 Minuten, Sechs- bis Zehnjährige maximal 45 Minuten, Drei- bis Fünfjährige maximal 30 Minuten und Kinder bis zwei Jahre "so wenig wie möglich aber höchstens 20 Minuten Fernsehen", so Grünbichler.

Das Ziel einer modernen Prävention, so Grünbichler, ist die Minimierung selbstgefährdender Tendenzen und der Verfestigung des Risikoverhaltens entgegenzuwirken. "Die besten Schutzfaktoren sind aber Eltern und gute Freunde" so Grünbichler am Schluss. Dabei verwies er auch auf die Hilfe von Neon, die mit ihren Angeboten Eltern bei Fragen jederzeit zur Seite steht. Nach diesem Informationsabend schließt sich nächste Woche noch ein Projekttag mit Eltern und Kindern gemeinsam an. ws

Kommentare