Einheimischen-Modell muss warten: In Vagener Au bleiben weiter vier Fragezeichen

Neun Grundstücke für das Einheimischen-Modell gibt es in der Vagener Au. Fünf sind schon vergeben worden. Eigentlich sollten die fehlenden Vier im Januar „an den Mann gebracht“ werden.
+
Neun Grundstücke für das Einheimischen-Modell gibt es in der Vagener Au. Fünf sind schon vergeben worden. Eigentlich sollten die fehlenden Vier im Januar „an den Mann gebracht“ werden.

Wer sich um ein kommunal gefördertes Baugrundstück in der Vagener Au bewirbt und die Vorgaben des Einheimischen- und Sozialmodells erfüllt, muss sich weiter gedulden. Der Gemeinderat Feldkirchen-Westerham hat eine Entscheidung darüber, wann Bewerbungen für die letzten vier Grundstücke möglich sind, erneut vertagt.

Von Manfred Merk

Feldkirchen-Westerham – Die in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vorgesehene Diskussion, ob die Bewerbungen für die vier noch zu vergebenden Flächen Anfang des kommenden Jahres auf den Weg gebracht werden sollen, wurde kurzerhand abgesagt.

Detailfragen sind noch zu klären

„Einige Detailfragen müssen vorher noch geklärt werden“, begründete der Dritte Bürgermeister Sepp Hupfauer (Freie Wähler Feldolling) seinen Antrag. Vom Gemeinderat wurde er ohne Nachfrage oder Gegenstimme durchgewunken.

Lesen Sie auch:Am Montag soll der 2. Corona-Lockdown starten – trotz vielfacher Kritik

Einen Teilbereich – genauer gesagt neun Flächen – des vor ein paar Jahren erweiterten Wohngebiets in der Vagener Au hat sich die Gemeinde Feldkirchen-Westerham für ihr seit mehreren Jahrzehnten laufendes Projekt Bauland für Einheimische vorbehalten.

Im November 2018 hat dann der Gemeinderat beschlossen, den Verkauf der neun Grundstücke aufzuteilen. Die ersten fünf Flächen wurden schnell verkauft, für die vier noch verbliebenen sollten Anfang des kommenden Jahres Bewerbungen entgegengenommen werden.

Vorerst keine Bewerbungen möglich

Die Größe der Flächen liegt zwischen 375 und 603 Quadratmeter. Und der Preis? Der Gutachterausschuss des Landratsamtes Rosenheim hat einen Bodenrichtwert von 850 Euro pro Quadratmeter festgelegt (Stand Dezember 2018).

Das könnte Sie auch interessieren:Entwürfe für „Mayr-Anger“ in Großhöhenrain liegen vor

Den Bewerbern, die die Richtlinien des Einheimischen- und Sozialprogramms erfüllen, wird ein Nachlass von 60 Prozent gewährt. Zu bezahlender Betrag dann 340 Euro plus Mehrwertsteuer.

Kommentare