LESERFORUM

Eine Frage der Verhältnismäßigkeit

Zum Artikel „Diffamierende Aussagen widerrufen“ im Lokalteil:

Nach über einem Jahr Ausnahmezustand durch Corona sind viele von uns in den verschiedenen Lebensbereichen besonders gefordert. Die Situation verlangt uns viel ab, manche kommen inzwischen an ihre Grenzen. Im Gerichtsverfahren zwischen Frau Koppenleitner und Herrn Braun ist der Klägerin Recht zugesprochen worden. Damit wird Herr Braun die Anwalts- und Gerichtskosten tragen müssen. Ist es an dieser Stelle nun wirklich notwendig, wegen Geldent schädigung weiterzuklagen? Frau Koppenleitner hatte immer betont, es ginge ihr bei dieser Auseinandersetzung nicht ums Persönliche. Widerspricht das nicht genau dem, wogegen Frau Koppenleitner sich gewehrt hatte, nämlich die Unterstellung, Herrn Braun wirtschaftlich schädigen zu wollen? Liegt nicht durch ein neuerlich angestrebtes Verfahren eine Schädigung eines inhabergeführten Geschäftes vor? Wäre es dagegen nicht angemessener, gerade jetzt ein Zeichen zu setzen für ein versöhnliches Miteinander? Wir freuen uns auf zukünftige Veranstaltungen im Librano.

Barbara Menkhaus-König,

Martin König,

Frauke Vieregg

Bad Aibling

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