Eine besondere Brut

Die Muterhennehat immer ein Auge auf ihre Kükenschar. Baumann

Bruckmühl. – Über zehnköpfige Gruppen sind derzeit nicht im Freien zu sehen – wegen der Corona-Ausgangsbeschränkungen.

Diese trifft allerdings nicht auf „tierische Ansammlungen“ zu, die zudem in „häuslicher Gemeinschaft“ leben. Eine 14-köpfige Gruppe ist derzeit auf dem Kaffl-Hof im Bruckmühler Ortsteil Linden zu bestaunen. Eine Rasse-Legehenne des Typs „Australorb“ hat dort nach 21-tägiger Brutzeit 13 Küken erfolgreich ausgebrütet.

Sie sind drei Wochen alt und die resolute zweijährige Mutterhenne sorgt dafür, dass weder Krähen noch Katzen sich in räuberischer Absicht ihren Schützlingen nähern. Bei der Betreuung des Federviehs wird der Züchter Isidor Kaffl kräftig von seiner Enkeltochter Elisabeth unterstützt.

Morgens und abends werden die Küken gefüttert. „Derzeit besteht ihre Nahrung aus vitaminreichem Fertigfutter, in drei bis vier Wochen bekommen die Küken Junghennenfutter und danach wird auf Körnerfutter umgestellt“, berichtet der 87-jährige Federvieh-Fachmann, der sich unter anderem auch als Taubenzüchter einen Namen gemacht hat.

Die gefiederte „Mutter-Kind-Gruppe“ ist eifrig im Garten vor dem Hof unterwegs. Die Küken drängen sich eng an ihre Mutter, die im Gras als „Nahrungsergänzung“ Würmer, Schnecken und sonstiges essbares Kleingetier pickt.

„Nach mehrjähriger Pause macht es mir einfach Freude, wieder eine Kükenschar aufwachsen zu sehen“ betont Isidor Kaffl hocherfreut. bjn

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