Ein Fels in der Brandung: Heinritzi-Jugendstiftung-Bruckmühl federt Corona-Belastungen ab

Repräsentieren die Bürgermeister-Heinritzi-Jugendstiftung Bruckmühl: Bürgermeister Richard Richter, Altbürgermeister und Stiftungsgründer Franz Heinritzi, stellvertretender Bürgermeister Klaus Christoph und die sellvertretende Kämmerin Angelina Probst (von links).
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Repräsentieren die Bürgermeister-Heinritzi-Jugendstiftung Bruckmühl: Bürgermeister Richard Richter, Altbürgermeister und Stiftungsgründer Franz Heinritzi, stellvertretender Bürgermeister Klaus Christoph und die sellvertretende Kämmerin Angelina Probst (von links).

Die Bürgermeister-Heinritzi-Jugendstiftung-Bruckmühl ist ein Fels in der Brandung, wenn es um die Förderung der Kinder und Jugendlichen sowie die Unterstützung bedürftiger Familien in der Marktgemeinde geht. In den vergangenen Jahren flossen mehr als auf 55000 Euro in soziale Projekte.

Von Johann Baumann

Bruckmühl – In der Corona-Krise richtet sich die Stiftung nun auch darauf ein, besondere finanzielle Lasten der Eltern von Schulkindern auszugleichen.

Hilfe nur durch Spenden möglich

Dass der Stiftung derzeit circa 60 000 Euro zur Verfügung stehen, ist vor allem großzügigen Privat- und Firmenspendern zu verdanken. „Gerade jetzt, in diesen unsicheren Zeiten, dürfen wir hohe Beträge für unsere Jugendstiftung verbuchen“, ist Gründer Franz Heinritzi dankbar. So habe sich beispielsweise der Bruckmühler Ehrenbürger Otto Greither anlässlich seines 95. Geburtstages anstelle von Geschenken Spenden gewünscht. „Den Erlös von 10 000 Euro hat er der Jugendstiftung vermacht“, würdigt Heinritzi den Jubilar.

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Beachtliche Spenden kommen auch aus Werbeaktionen von Unternehmen, Vereinsveranstaltungen wie Theater, aus Vhs-Seminaren oder sogar Nachmittagsbetreuungen an den Schulen – unter anderem von Franz Heinritzi selbst und seinen Freunden.

Nachhilfe und Nachmittagsbetreuung

Zu den bisher geförderten Projekten im Bereich Bildung und Erziehung zählen unter anderem Vorträge zu „Gefahren des Internets“, Anti-Rassismus-Veranstaltungen, Seminare oder Nachhilfeunterricht über das Bruckmühler Patenprojekt. Schulprojekte wie die „Oase zum Chillen“ an der Justus-von-Liebig-Schule, die Ferienfreizeit der evangelischen Jugend, aber auch die Aufwertung von Zeugnisübergaben und Abschlussfeiern werden gefördert.

Und auch Familien, denen das Geld für Schulausflüge fehlt, können auf die Stiftung bauen. „Wir haben auch Kredite zur Anschaffung von Musikinstrumenten ausgereicht“, erläutert Franz Heinritzi. „Alle wurden pünktlich zurückgezahlt.“

Mehr als 55000 Euro für Kinder und Jugendliche

Seit 2007 kamen den Kindern und Jugendlichen der Marktgemeinde so 55 630,27 Euro zugute. Im Corona-Jahr konnten die beschlossenen Bezuschussungen – wie die Einzelförderung von Schulausflügen, Schulprojekte, Seminare an Schulen, die Unterstützung der Offenen Jugendarbeit, Kindergartenförderungen und vieles mehr – durch die Absage der meisten Projekte nicht verwirklicht werden.

Zu den künftigen Projekten zählt Heinritzi zufolge auch die Ausstattung des neuen Jugendtreffs. „Außerdem wird unsere Hilfe bei der Finanzierung von Nachfolgelasten der Corona-Krise für manche Eltern von Schulkindern notwendig sein“, so Heinritzi.

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Die von ihm gegründete Stiftung hat sich als unverzichtbare soziale Institution für Bruckmühl erwiesen. „Gerade in der jetzigen Zeit ist die Stiftung wichtiger denn je, um Jugendliche in den jeweiligen Lebenslagen von dritter Seite zu unterstützen“, unterstreicht Bürgermeister Richard Richter, der die hervorragende Zusammenarbeit mit den Schulen und anderen Institutionen würdigt. Sein Stellvertreter Klaus Christoph stellt dankbar fest: „Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist sehr wohlwollend. Davon lebt die Stiftung.“

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