Ehrenmedaille für Dr. Martin Uhl

Die 36 Mitwirkenden der Bruckmühler Blaskapelle servierten ihrem Publikum im Holzhamer Gemeinschaftshaus ein abwechslungsreiches Programm und ernteten dafür viel Beifall. Fotos Gilg
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Die 36 Mitwirkenden der Bruckmühler Blaskapelle servierten ihrem Publikum im Holzhamer Gemeinschaftshaus ein abwechslungsreiches Programm und ernteten dafür viel Beifall. Fotos Gilg

Zu den kulturellen Höhepunkten in der Marktgemeinde Bruckmühl gehört das Neujahrskonzert der Blaskapelle, das sich wieder zahlreicher Besucher erfreuen konnte und im Gemeinschaftshaus Holzham stattfand.

Bruckmühl - Mit dem Einzugsmarsch aus der Operette "Der Zigeunerbaron" von Johann Strauß wurde das schon zur Tradition gewordene Neujahrskonzert der Bruckmühler Blaskapelle eröffnet. Dr. Martin Uhl, der mit der Vereinsvorsitzenden Monika Huber die Gäste begrüßte, hatte als Leiter ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Es war, wie schon der Flyer mit dem Doppelkopfadler vermuten ließ, eine musikalische Reise durch Österreich. Wenn die Musiker auch kein Glück mit ihrem Beamer hatten, um Bilder auf der riesigen, weißbleibenden Leinwand zu zeigen, beherrschten sie ihre Instrumente umso mehr. Dass dem so ist, war bei dem aus verschiedenen Filmen bekannten Konzertwalzer "Donauwellen Walzer" zu hören.

Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter nutzte die Gelegenheit, um den Gästen mit einer humorvollen Rede ein gutes neues Jahr zu wünschen. Richter hielt einen kurzen Rückblick auf die Zeit, als vor dem 1. Januar 1975 Holzham noch eine Gemeinde mit einer eigenen Schule, einem eigenen Pfarrer und später einem Jugendheim war. Besonders sprach der Bürgermeister das von den Bürgern von Holzham gebaute Gemeinschaftshaus an, in dem das Konzert stattfand. Richter nannte eine Reihe von Projekten, die zu bewältigen waren und zählte einige Vorhaben auf, die auf dem Plan stehen.

Überraschung

für den Geehrten

Freudig überrascht war Dr. Uhl, als ihn der Gemeindechef ans Rednerpult bat und ihm im Beisein von Zweitem Bürgermeister Engelbert Wolf und Monika Huber für seine Verdienste die Ehrenmedaille der Marktgemeinde mit Urkunde überreichte.

Weiter ging es mit dem "Florentiner Marsch" von Julius Fucik, der als einer der schönsten Märsche bezeichnet wird. Die Vielfalt von Österreich machte Uhl mit einem gezeigten Wappen und Landkarten von Österreich und Ungarn deutlich.

Typisch und recht unterschiedlich auch die Musik, die aus den Länder kommt, die einst dem Reich der Habsburger angehörten. Mit dem "Erzherzog Albrecht Marsch" von Karl Komzak kam Stimmung in den Saal. Glimpflich verlief das musikalische Gewitter "Unter Donner und Blitz" von Johann Strauß über Oberholzham. Böhmisch klang der Konzertwalzer "Erinnerungen an Herkulesbad", durch das auch Kaiserin Elisabeth, die Sissi, gewandert sein soll.

Mit dem "Herzegowina-Marsch" von Julius Fucik und dem "Ungarischen Tanz Nr. 5" bot die Blaskapelle musikalische Ohrwürmer. Wenn auch der Maxglaner "Zigeunermarsch" am Schluss des Programms stand, so war das Konzert noch lange nicht aus. Es folgten vier Zugaben, unter denen die Tiroler Landeshymne, der Bozener Bergsteigermarsch von Karl Felder und der Radetzkymarsch von Johann Strauß (Vater) dabei waren. Lange anhaltend war der Beifall, der mehr als verdient war. og

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