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Der Weg durchs neue Rathaus

OVB
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Eine Idee: Terrasse zum Mühlbach vor der Bücherei im ersten Stock.

Bad Aibling - Wie hat sich der Aiblinger das neue Rathaus am Marienplatz vorzustellen? Die Architekten gehen von den Funktionen aus, ordnen sie ideal aneinander zu und entwickeln daraus in einem nächsten Schritt Form sowie Architektur (samt Haustechnik).

Am Ende der zweiten Planungsphase steht der Vorentwurf. Er soll dem Stadtrat noch in 2009 vorgestellt werden.

Gemäß dem planenden Architekturbüro Behnisch, Behnisch & Partner sieht ein fiktiver Rundgang durch das neue Rathaus/Bürgerhaus (aktueller Planungsstand) so aus:

Der Besucher kann vom Marienplatz aus über eine flach ansteigende Rampe (unter sechs Prozent) die Läden an der Rosenheimer Straße und den einen Laden zum Marienplatz hin sowie den Haupteingang erreichen. Dieser wird entgegen dem bestehenden breiter und "mittiger" verlegt zum Platz.

Der Weg durch das Gebäude.

Im Foyer trifft der Kunde auf den offenen Bereich des Bürgerbüros (mit einigen hinteren Räumen für vertrauliche Gespräche). Marschiert er nun quer durchs Foyer zum anderem Ende, kann er über eine Fußgängerbrücke den Mühlbach überqueren und landet in der Färbergasse. "Wir wollten dem Besucher keine Sackgasse im Foyer anbieten, sondern einen öffentlichen Durchgang mit Blickbeziehung zum Wasser herstellen", so Architekt Stephan Leissle im Gespräch mit unserer Zeitung.

Über eine "große schöne und repäsentative Treppe" spaziert der Besucher ins erste Stockwerk, kommt in einem Vorraum der Bücherei an, von dem es auf eine Terrasse geht. Beides, Vorraum und Terrasse, sind Aufenthaltsorte für eine Kaffeepause (per Automaten), für eine Schmökerstunde mit Buch oder anderen Medien. Alternativ kann die Terrasse auch als Loggia gestaltet werden. Die Bücherei selbst erstreckt sich über die ganze Etage.

Im Vorraum der Bücherei einmal umgedreht, gelangt der Kunde über die nächste Treppe ins zweite Geschoss mit einem Stadtbalkon - links davon Standesamt/Trauzimmer, rechts Sitzungssaal. Die Nutzung der Räume überlagert sich selten - Brautpaare können somit auf den Balkon hinaustreten und sich zeigen, Politiker in Sitzungspausen ihre "Köpfe kühlen".

Im obersten Geschoss: Gewerbe- sowie Sozialamt mit Wartezone und die Verkehrsüberwachung. Ein Bereich mit weniger starkem Publikumsverkehr als im "öffentlichen Raum" (Parterre).

Der Aufzug wird voraussichtlich im Traktbereich zur Rosenheimer Straße hin installiert, bringt den Besucher zum Beispiel direkt in den Vorbereich der Bücherei.

Statt über die Rampe Marienplatz kann der Kunde auch von der Rosenheimer Straße über drei bis vier Stufen - "Leissle: "Eher Freistufen, also breit und mit viel Platz" - zu den Läden gelangen. Eine weitere Idee: ein Café im Rathaustrakt zum Marienplatz hin, um diese bislang "dunkle" Ecke zu beleben. "Das Café bewahrt auch eine Art Kontrollfunktion", ist Architekt Robert Hösle überzeugt.

re/Mangfall-Bote

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