Drei Generationen nähen Masken für einen guten Zweck

Die Masken gibt es auch in kleinen Größen.Für Kinder verwenden die drei Näherinnen aus Heufeld Stoffe mit fröhlichen Motiven.

Bad Aibling/Heufeld – Mit einer Gemeinschaftsaktion unterstützen drei Frauen während der Corona-Pandemie die Stiftung Protegoon, die Menschen in der Region hilft.

Da Reisen gerade nicht möglich ist und die Maskenpflicht angekündigt war, hatte Ulrike Rotter aus Heufeld die Idee, ihren Urlaub sinnvoll zu nutzen und aus Stoffresten Masken zu nähen und diese gegen eine freiwillige Spende an Familie, Freunde und Nachbarschaft weiterzugeben.

Hilfe fürMenschen in Not

Mit den Spenden möchte sie auch in dieser besonderen Zeit unverschuldet in Not geratene Menschen in unserer Region unterstützen. Im „Drei-Generationen-Team“ ist Ulrike Rotter mit ihrer Mutter Evi Rotter und ihrer Großmutter Marlies Zuckermaier seit Wochen fleißig an den Nähmaschinen und Bügeleisen.

Ihre Idee zieht weite Kreise: Über 300 Masken haben die drei schon genäht. Inzwischen kann man die Masken in beliebiger Anzahl und unterschiedlichen Mustern auch per E-Mail an ulrike.rotter@gmx.de bestellen. Sie können abgeholt oder per Post zugeschickt werden. Bezahlt werden sie in bar oder direkt auf das Konto von Protegoon (Sparkasse Rosenheim, IBAN DE24   7115  0000 0020 0204 75).

„Jeder Euro kommt dort an, wo er benötigt wird“, versichert Protegoon-Geschäftsführerin Astrid Steidl. Sie ist begeistert von der Idee und der Kreativität des Trios. „Dass es die Masken auch in kleinen Größen und mit freundlichen Kindermustern gibt, ist besonders toll.“ Gerade empfindsame Kinderseelen könnten durch die für sie ungewohnten Maskensituationen Schaden nehmen. Vorsicht sei natürlich angebracht in der momentanen Situation, Ängstlichkeit dagegen immer ein schlechter Berater.

„So wie Kinderpflaster mit lustigen Motiven die Angst vor dem Schmerz ein bisschen nehmen, könnte die gleiche Wirkung auch mit fröhlichen Kindermasken erzielt werden“, freut sich Astrid Steidl.

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