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BAD FEILNBACHER EINSATZKRÄFTE BERGEN WANDERER

Dramatische Rettung am Breitenstein – Laserpointer blendet Hubschrauberpiloten

Sicher gelandet ist der Polizeihubschrauber Edelweiß drei. Während der Rettungsaktion wurden die Piloten durch einen Laserpointer geblendet, der aus Richtung Kolbermoor der Bad Aibling kam. Bergwacht Bad Feilnbach
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Sicher gelandet ist der Polizeihubschrauber Edelweiß drei. Während der Rettungsaktion wurden die Piloten durch einen Laserpointer geblendet, der aus Richtung Kolbermoor der Bad Aibling kam. Bergwacht Bad Feilnbach

Eine Wanderung von Birkenstein zum Wendelstein endete für zwei Frauen aus Dachau am Sonntag mit einem Großeinsatz der Bergwacht. Während die Rettungskräfte sie gegen 21 Uhr bargen, wurden die Piloten des Polizeihubschraubers von einem Laserpointer geblendet. Eine lebensgefährliche Situation.

Bad Feilnbach – Die beiden Wanderinnen, 38 und 41 Jahre alt, wollten für ihren Abstieg vom Wendelstein eine andere Route nehmen. Da der Sommerweg Richtung Kesselalm im tiefen Schnee nicht gangbar war, wichen sie zunächst Richtung Jenbachtal und Bad Feilnbach aus. Auf halber Höhe wollten sie dann an der Südseite des Breitensteins wieder Richtung Kesselalm. Dabei gerieten sie aber in das nordseitige unwegsame Steilgelände des Breitensteins.

Die Bad Feilnbacher Feuerwehr musste den Landeplatz ausleuchten.

Konzertierte Aktion der Retter

Nachdem eine der beiden Frauen mehrere Meter abgerutscht war, verständigten sie gegen 19.30 Uhr die Bergwacht. „Dank einer Handyortung konnte der genaue Standort der beiden relativ genau lokalisiert werden“, informiert Thomas Meder von der Bergwacht Bad Feilnbach. Zwei Bodenmannschaften der Bereitschaft Bad Feilnbach machten sich von zwei Seiten mit Skitourenausrüstung auf den Weg. „Mit Unterstützung des Polizeihubschraubers Edelweiß 3 konnten die Frauen schließlich gegen 21 Uhr unverletzt mit der Seilwinde aufgenommen und ins Tal geflogen werden“, so Meder.

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Am Einsatz war auch die Bergwacht Hausham mit ihrem Technikbus beteiligt. Hier hätte bei Bedarf eine Drohne mit Wärmebildkamera unterstützen können. Auch die Feuerwehr Bad Feilnbach leuchtete mit 15 Mann den Landeplatz in Bad Feilnbach aus.

Von der Feilnbacher Bergwacht waren 20 Einsatzkräfte an der Rettungsaktion beteiligt. Ärgerlich war, dass die Hubschrauberbesatzung von einem starken blauen Laser geblendet wurde. Die Blendung erfolgte genau beim Abwinchen der Einsatzkräfte zur Unglücksstelle, wo beim Piloten höchste Konzentration auf den Windenvorgang erforderlich ist. Laut Besatzung besteht die Möglichkeit, dass der starke Laser eventuell sogar bis aus dem Raum Bad Aibling oder Kolbermoor eingesetzt wurde. Gegen 22 Uhr war die Rettungsaktion beendet.

Drei weitere Unfälle in den Bergen

Bereits am Sonntagvormittag musste die Bergwacht Bad Feilnbach eine 61-jährige Bad Aiblingerin an der Farrenpoint bergen. Die Frau war gegen 9.30 Uhr auf einer Eisplatte gestürzt und hatte sich dabei eine Kopfverletzung zugezogen. Sie wurde nach dem Abtransport einem Rettungswagen übergeben und ins Krankenhaus eingeliefert.

Am Vorabend rückten die Bergwachtler zu einem Unfall mit einem Kleinkind aus. Ein Vierjähriger war auf einer Berghütte im Tregleralmgebiet von einer Leiter zum Schlafraum gestürzt und hatte sich eine große Platzwunde zugezogen. Auch er kam nach dem Transport ins Tal mit dem Sanka in ein Krankenhaus.

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Schon am Donnerstag, 25. März, waren zwei 40-jährige Wanderer aus Meppenheim vom vielen Schnee im Schlossalmgebiet überrascht. Völlig erschöpft riefen auch sie den Notruf und konnten zum Glück noch vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt mit dem Raupenfahrzeug der Bergwacht sicher ins Tal chauffiert werden.

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