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LESERFORUM

Die Zusagenvon gestern

Zu „Zur Sicherheit: Dichtwand auf Damm“(Lokalteil):

Im Juni 2013 gab es ein zerstörerisches Hochwasser durch die Mangfall. In Kolbermoor und Rosenheim trat das Wasser über die Deiche. Deshalb wurde sehr gut verstanden, dass das Wasserwirtschaftsamt betont hatte, dass jeder Tropfen zähle, der im Hochwasserfall zurückgehalten werden kann. Und die Rufe der Mangfall-Unterlieger wurden lauter, dass das Rückhaltebecken in Feldolling nun endlich entstehen müsse, und zwar am Besten so groß wie möglich. Die gewaltige Dimension mit 6,6 Millionen Kubikmetern Volumen erahnt man bereits heute an der Baustelle. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Bilder vom Juni 2013 schon vergessen sind. Zählt heute nicht mehr jeder Tropfen, der bei Hochwasser zurückgehalten werden kann? So sieht es aus, da plötzlich ohne weiteres auf die drei Millionen Kubikmeter Puffervolumen am Tegernsee (30 Zentimeter Vorabsenkung) verzichtet werden soll. Lässt sich das Wasserwirtschaftsamt überhaupt noch verstehen, wenn es 2015 in einer Gemeinderatssitzung der Tegernsee-Gemeinden eine überarbeitete Planung für die Tegernsee-Vorabsenkung sowohl als Vorteil für die Seeanlieger – „Der See soll bei Hochwasser nicht mehr so hoch steigen wie bisher“ – als auch für die Mangfall-Unterlieger – „Reduzierter Abfluss in der Mangfall“ – vorstellt? Aber vielleicht gilt ja auch hier: Was interessieren mich meine Zusagen von gestern?“

Manfred Schnabel

Feldolling

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