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Franz Reiser als Kämmerer, die „Liesl“ als seine Mitarbeiterin

Die Reisers feiern Eiserne Hochzeit: Was sich nach ihrem Abschied aus dem Aiblinger Rathaus geändert hat

Bürgermeister Stephan Schlier (links) gratulierte Elisabeth und Franz Reiser zur Eisernen Hochzeit.
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Bürgermeister Stephan Schlier (links) gratulierte Elisabeth und Franz Reiser zur Eisernen Hochzeit.

Mit einem Tag „Verspätung“ gratulierte Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier zur „Eisernen Hochzeit“. Elisabeth und Franz Reiser arbeiteten einst beide im Rathaus der Kurstadt.

von Uwe Hecht

Bad Aibling – Mit einem Tag „Verspätung“ gratulierte Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier zur „Eisernen Hochzeit“ und hatte neben einem Geschenkkorb auch ein Glückwunsch-Schreiben mitgebracht. Schnell ergab sich reichlich„Gesprächsstoff“, arbeiteten doch beide damals im Aiblinger Rathaus. Franz Reiser als Kämmerer, die „Liesl“ als seine Mitarbeiterin.

Es gibt ein unbestätigtes Gerücht

Dass sich nach der Hochzeit die Hierarchie umkehrte, ist ein bis heute unbestätigtes Gerücht. Die standesamtliche Trauung vollzog am 18. Mai 1957 der damalige Bürgermeister Max Falter, am gleichen Tag gab Geistlicher Rat Anton Pfäffl in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt den kirchlichen Segen dazu. 1960 zogen die beiden in das Eigenheim an der Ellmosener Straße und bald stellte sich Nachwuchs ein.

Vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter kamen zur Welt und heute freut sich das Jubelpaar über sechs Enkel und bereits fünf Urenkel. Mittlerweile lassen es die „eisernen Hochzeiter“ etwas ruhiger angehen. In früheren Jahren waren sie jedoch ehrenamtlich sehr aktiv.

Sie bestach durch ihren Humor beim „Unsinnigen Donnerstag“

Liesl Reiser betätigte sich jahrzehntelang im Arbeitskreis des katholischen Frauenbundes und half dort unter anderem mit, wenn im Paulusheim Empfänge oder Zusammenkünfte stattfanden.

Von Ihrem Humor konnten sich die Besucher des Frauenkranzls am „Unsinnigen Donnerstag“ bei Einlagen überzeugen, bei denen kein Auge trocken blieb, wenn sie mitwirkte. Das Stockschießen war die große Passion ihres Gatten. Er betrieb diesen Sport nicht nur ebenfalls jahrzehntelang auf den Bahnen am städtischen Sportplatz, auf dem Irlachweiher, der im Winter erst mal mühsam geräumt werden musste, sowie im Eisstadion und später auch in Waschbrunn. Er war auch etliche Jahre Spartenleiter der TuS-Stockschützen.

„Leider werden Arztbesuche mehr“

Zudem gewann ihn Harry Hüttig für die Sparte Fußball, wo er unter ihm das Amt des zweiten Spartenleiters bekleidete. „Leider werden die Arztbesuche in unserem Alter immer mehr, aber wir haben keinen Grund zu klagen, uns geht es „altersentsprechend gut“, ließ Liesl Reiser den Bürgermeister wissen und erzählte auch nicht ohne Stolz, dass ihr Franz dazu immer noch das Auto aus der Garage holt.

„Weite Fahrten mache ich nicht mehr, aber ich bin froh, dass ich die Kurzstrecken noch fahren kann und nicht immer jemanden dafür bemühen muss“, pflichtete der Jubilar ihr bei.

Ihren Ehrentag begannen sie mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg, der Rest des Tages gehörte dann dem Feiern mit der Familie.

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