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Fünf Tage Traditionspflege: Am Samstag geht‘s los

Die „Krauderer“ sind wieder da: In Maxlrain wird ab dem 9. Oktober Kraut gehobelt

Riesige Weißkrautköpfe sind auf den Feldern der Ismaninger Landwirte Michael (links) und Anton Wagner (rechts) gewachsen. Franz Heinritzi und Andrea Rummelsberger (Mitte, von links) begutachteten die Ernte und orderten zehn Tonnen Weißkohl für das Maxlrainer Krauthobeln.
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Riesige Weißkrautköpfe sind auf den Feldern der Ismaninger Landwirte Michael (links) und Anton Wagner (rechts) gewachsen. Franz Heinritzi und Andrea Rummelsberger (Mitte, von links) begutachteten die Ernte und orderten zehn Tonnen Weißkohl für das Maxlrainer Krauthobeln.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Ab Samstag, 9. Oktober, laden die „Krauderer“ von Maxlrain wieder zum Krauthobeln ein, wird im Salettl neben dem Bräustüberl in Maxlrain wieder fünf Tage lang gewogen, portioniert und gehobelt. Am Samstag, von 10 bis 17 Uhr, am Sonntag von 12 bis 17 Uhr sowie von Montag, 11. Oktober, bis Mittwoch, 13. Oktober, jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Tuntenhausen – Dieser Tage waren Andrea Rummelsberger, Ortsbäuerin und Chefin der Beyhartinger Landfrauen sowie Franz Heinritzi auf den Feldern von Ismaning, um die Ernte der Krautbauern Anton und Michael Wagner zu begutachten. „Die Kohlköpfe sind wieder besonders schön, ihre Konsistenz ist hervorragend“, lobt Krautkenner Heinritzi die Ernte.

Zehn Tonnen wurden für das traditionelle Krauthobeln in Maxlrain bestellt – das sind immerhin zwei Tonnen mehr als im vergangenen Jahr. „Wir haben uns von Jahr zu Jahr gesteigert, denn das Krauteinmachen erlebt eine wahre Renaissance“, weiß Heinritzi, der glücklich darüber ist, dass die Tradition, die sein Vater vor 75 Jahren in der Region begründete, von den Landfrauen und der Schlossbrauerei Maxlrain fortgeführt wird.

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Das dafür immer die Ismaninger Kohlköpfe anrollen, hat einen besonderen Grund: „Das Ismaninger Weißkraut ist besonders mild und bekömmlich“, weiß Heinritzi.

Die Beyhartinger Landfrauen haben übrigens wieder jede Menge Tipps im Gepäck, wie man Weißkraut verarbeiten kann. Ortsbäuerin Andrea Rummelsberger hat zwei neue Kochbücher rund ums Sauerkraut mit insgesamt 100 Rezepten zusammengesellt.

Dazu gibt es für alle, die künftig traditionell Sauerkraut machen wollen, nicht nur Kostproben von den versierten Landfrauen, sondern auch alle Utensilien, die man braucht, wenn man kein eigenes „Schafferl“ mitbringt: also beispielsweise tönerne Gärtöpfe und hölzerne Krautstampfer. Und natürlich gibt es in Maxlrain zum frischen Kraut auch wieder Gewürze wie unjodiertes Steinsalz, Wacholderbeeren oder Kümmel.

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