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Musiker reisen acht Stunden in die Hauptstadt

Die Hauptstadt erobert - Was der Beyhartinger Spielmannszug beim Berliner Schollenfest erlebte

Die Beyhartinger beim Festumzug, angeführt vom musikalischen Leiter Bernhard Schweiger.
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Die Beyhartinger beim Festumzug, angeführt vom musikalischen Leiter Bernhard Schweiger.
  • VonWerner Stache
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Das Schollenfest ist bekanntlich das älteste Volksfest Berlins, welches seit 1895 regelmäßig stattfindet. Zwei Tage lang wird vom Kinderfest über Platzkonzerte, Fest- und Fackelzug ein riesiges Programm geboten. Und Teil dieses Programmes war in diesem Jahr auch eine Gruppe aus Beyharting.

Tuntenhausen – Das Schollenfest ist bekanntlich das älteste Volksfest Berlins, welches seit 1895 regelmäßig stattfindet.

In den Gründungsjahren der „Freien Scholle“ wurde es als Erntedankfest begangen. Heute ist es ein Familienfest für Groß und Klein und das Highlight der jährlichen Veranstaltungen der Baugenossenschaft „Freie Scholle“.

Riesiges Programm in Berlin geboten

Zwei Tage lang wird vom Kinderfest über Platzkonzerte, Fest- und Fackelzug sowie diversen weiteren Aktivitäten in allen Siedlungen, ein riesiges Programm geboten. Und Teil dieses Programmes war in diesem Jahr auch eine Gruppe aus Beyharting. Per Bus begaben sich die heimischen Musiker auf die achtstündige Reise. Nach Ankunft erkundeten die Bayern als erstes die vielen Wahrzeichen der Hauptstadt.

Am Samstagvormittag gaben die Beyhartinger in der Fußgängerzone Alt-Tegel dann einige Stimmungslieder zum Besten, wobei Herbert Grönemeyer´s „Mambo“ besonders für Stimmung sorgte. Begleitet wurden die Musiker von dem Berliner Fahnenschwinger e.V. Ein Highlight des jährlichen Schollenfestes ist die Musikshow auf der Rodelbahn.

Neben den Rotröcken aus Beyharting gaben dort auch andere von weit her angereiste Musik- und Showgruppen ihr Bestes. Mehrere kleine Konzerte wurden dann auch am Sonntagvormittag zum Besten gegeben.

Gruppenfoto am Brandenburger Tor gestaltete sich etwas schwierig

In verschiedenen Ecken von Berlin-Tegel wurden kleine Kaffeekränzchen für Jung und Alt mit Getränken und Kuchen organisiert und vom Spielmannszug Beyharting musikalisch untermalt. Danach blieb in freundlicher und entspannter Atmosphäre noch jeweils Zeit für einen kleinen Ratsch oder ein Stückchen Kuchen.

Das geplante Gruppenfoto am Brandenburger Tor gestaltete sich jedoch etwas schwierig, da sehr viele Touristen unbedingt ein Foto mit den uniformierten Musikern machen wollten.

Die Beyhartinger vor dem Brandenburger Tor.

Auf mehrfache freundliche Bitten, kurz zu warten, gelang es den Beyhartingern jedoch, sich ohne Touristen ablichten zu lassen.

Der absolute Höhepunkt des Schollenfestes war jedoch der Festzug durch die gesamte Siedlung der Freien Scholle am Waidmannsluster Damm.

Bei dem etwa zweieinhalbstündigen Umzug mit bis zu 50 Gruppen, die zu Fuß oder auf Wägen durch die Siedlung ziehen, sorgten die Beyhartinger Musiker für gute Stimmung und abwechslungsreiche Musik.

Das Motto für den Festzug 2022 lautete: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“.

650 Kilometer in die entfernte Heimat

Die zahlreichen Zuschauer waren sehr gut gelaunt und in Feierfreude. Nach dem feierlichen Umzug ging es für die Beyhartinger sofort wieder in die rund 650 Kilometer entfernte Heimat zurück, welche die Musikerinnen und Musiker am Montagmorgen gegen 2.30 Uhr erreichten.

Sie waren zwar merklich müde, die Ortsbürger aber froh darüber, wie bekannt ihre Musiker sind und wo sie überall auftreten dürfen.

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