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Leserforum

Die Betonung liegt auf „bezahlbar“

Zum Bericht „Ladenhüter Aiblinger Modell“, erschienen im Lokalteil:

Die Schuld für das Scheitern des Aiblinger Modells wird seitens Herrn Krapichler (Investor Ellmosener Wies) nun quasi uns Anwohnern gegeben. Wir haben seit Beginn der Planung auf Grundwasser und dadurch schwierige Niederschlagswasserbeseitigung hingewiesen. Hätte man sich von Anfang an ordentlich um das Thema gekümmert, wäre später keine Verzögerung daraus entstanden (wobei die Lösung nicht überzeugend ist).

Wichtiger war aber zunächst wohl die Nachverdichtung des Bebauungsplans, trotz ursprünglicher Zusage des damaligen Bürgermeisters Schwaller, dass dies nicht geschehen wird. Auch gegen die dünne Begründung der Notwendigkeit einer hiesigen Bebauung in den Außenbereich (Sinngemäß: Nirgendwo in Aibling kann in kürzerer Zeit mehr Wohnraum geschaffen werden) haben wir nach der Genehmigung Harthausen nicht geklagt. Das zeigt doch deutlich, dass wir das Vorhaben hier nicht verzögern wollten.

In Harthausen gab es scheinbar keine Einwände, der dortige Bebauungsplan wurde früher genehmigt, die geförderten Wohnungen aber trotzdem nicht eher angeboten, auch dort die Nachfrage gering. Bezahlbares Wohnen war für uns übrigens der einzig positive Aspekt bei der entstehenden Bebauung, so ziemlich jeder hier kennt jemanden auf der Suche nach einem Eigenheim mit der Betonung auf „bezahlbar“.

Da liegt aber eher das Problem, die im Rahmen des Aiblinger Modells angebotenen Objekte sind so teuer, dass viele derjenigen, die Förderkriterien erfüllen, sie sich nicht leisten können. Die Differenz hätten übrigens auch (leider mittlerweile ausgelaufene) Förderprogramme von Bund und/oder Land nicht kompensiert. Das liegt aber genauso wenig in unserer Verantwortung, wie Unsicherheit, finanzielle Risiken und Materialmangel, die der Ukrainekrieg nun mit sich bringt.

Ingo Mertens

Bad Aibling

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