Gemeinschaftshaus und Römerring

Dettendorfer Dorferneuerung auf Zielgeraden: Jetzt entstehen die Außenanlagen

Gleich mehrere Bagger sind bei den Tiefbauarbeiten am Römerring im Einsatz.
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Gleich mehrere Bagger sind bei den Tiefbauarbeiten am Römerring im Einsatz.
  • vonJosef Mayr
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Die Dorferneuerung in Dettendorf in der Gemeinde Bad Feilnbach ist auf der Zielgeraden. Die beiden letzten größeren Maßnahmen – die Außenanlagen um das Gemeinschaftshaus samt Spielplatz und der Ausbau von Teilen des Römerrings – sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Bad Feilnbach – Dann können nur noch kleinere und im Wesentlichen private Vorhaben über die Dorferneuerung gefördert werden.

Gemeinschaftshaus mit Außenanlagen

Bevor das Verfahren formell abgeschlossen wird, werden die im Zuge der Dorferneuerung vorgenommenen Grundstücks- und Grenzänderungen im Grundbuch und im Kataster vollzogen. Die innerörtliche Bodenordnung hat den Grunderwerb für die Dorferneuerung erst ermöglicht. Da in diesen Fällen kein notarieller Vertrag notwendig ist, sparen sich die betroffenen Grundstückseigentümer und die Gemeinde die Kosten dafür.

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Mit den Außenanlagen des Gemeinschaftshauses wird das zentrale Vorhaben im gesellschaftlichen Bereich abgerundet. Das Haus erhält eine Zufahrt sowie Parkplätze und eine gepflasterte Terrasse, dazu Grünanlagen und einen Spielplatz. Neben dem bestehenden Wohnhaus wird in Eigenleistung, aber mit Förderung durch die Dorferneuerung, noch ein Lagerschuppen durch die nutzenden Vereine erstellt. In diesem Zusammenhang wird auch ein Teilstück des Kaltenweges saniert.

Mittelpunkt der Vereine

Das kombinierte Feuerwehr- und Gemeinschaftshaus wurde – wie berichtet – im vergangenen Jahr bezogen und ist neben dem Gasthaus Weingast in Kematen der Mittelpunkt für die Vereine in der Altgemeinde Dettendorf. Neben zeitgemäßen Räumen für die örtliche Feuerwehr sind in dem Haus ein Saal für örtliche Veranstaltungen sowie Plattler- und Theaterproben des Trachtenvereins, ein eigener Musikprobenraum insbesondere für die Dettendorfer Trachtenkapelle, ein temperierter Lagerraum für den Trachtenverein und die Theatergruppe sowie ein Stüberl mit Teeküche für Vereinssitzungen und Stammtische untergebracht. Coronabedingt ist die Nutzung derzeit aber sehr eingeschränkt.

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Mit dem Ausbau zweier Teilstrecken des Römerrings werden nicht nur die dortigen erheblichen Straßenschäden behoben, sondern auch eine qualitative Verbesserung angestrebt. In Kombination mit dem Straßenbau werden zudem von der Wasserbezugsgemeinschaft Dettendorf neue Wasserleitungen verlegt und von der Gemeinde die bestehenden Abwasserleitungen saniert und zum Teil neu gebaut.

Die Wegeführung um das Gemeinschaftshaus nimmt bereits Formen an.

Den Wünschen der Anlieger entsprechend hat die Gemeinde als dafür zuständiges Organ im westlichen Bereich auf eine Straßenbeleuchtung verzichtet; im Südosten wird hingegen eine Leuchte neu errichtet. Im Bereich der Irschenberger Straße wird eine noch bestehende Peitschenleuchte ausgetauscht und eine zusätzliche Leuchte in der Nähe der Kirche aufgestellt.

Mehr als 820 000 Euro werden jetzt investiert

Die Kosten der genannten Vorhaben werden überwiegend über die Dorferneuerung finanziert: Zu den Außenanlagen mit Schätzkosten von knapp 400 000 Euro steuert das Amt für Ländliche Entwicklung 61 Prozent (also rund 244 000 Euro) bei. Die mit 79 000 Euro veranschlagten Spielgeräte werden vom Amt mit 59 Prozent (das sind knapp 47 000 Euro) gefördert.

Bei der Sanierung des Kaltenweges beteiligt sich das Amt mit ebenfalls 59 Prozent (also 25 000 Euro) an den mit 42 000 Euro geschätzten Kosten. Für den Ausbau des Römerrings trägt die Dorferneuerung 61 Prozent der geschätzten Bausumme von 300 000 Euro (183 000 Euro).

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