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Gemeinderat bringt Bauleitplan-Verfahren weiter voran

Der Wohnbebauung für Ollinger Straße in Feldkirchen ein Stück näher

An der Ollinger Straße sollen Geschosswohnungsbau, eine Tiefgarage und ein Parkdeck entstehen.
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An der Ollinger Straße sollen Geschosswohnungsbau, eine Tiefgarage und ein Parkdeck entstehen.
  • VonManfred Merk
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Geschosswohnungsbauten, eine Tiefgarage und ein Parkdeck sollen an der Ollinger Straße entstehen. Seit dem Jahr 2007 ist die Gemeinde Feldkirchen-Westerham dort im Besitz eines rund 8000 Quadratmeter großen Grundstücks.

Feldkirchen-Westerham – Die Aufstellung eines Bebauungsplanes und den Aufstellungsbeschluss für ein Bauleitplan-Verfahren hatte der Gemeinderat vor zwei Jahren, am 26. November 2019, gefasst. Den Planungsentwurf „Ollinger Straße“ hat das Büro PLG aus Rosenheim erstellt. Im Rahmen der öffentlichen Auslegung und Anhörung von Trägern öffentlicher Belange hatten neun Ämter Anmerkungen zum Bebauungsplan gemacht.

Stellungnahmen in den Bereichen Bauleitplanung, Wasserrecht und Naturschutz gingen vom Landratsamt Rosenheim ein, außerdem fachliche Berichte auch vom Wasserwirtschaftsamt, dem Amt für Denkmalpflege und der Handwerkskammer. Auch die nördlich anschließenden Grundstückseigentümer hatten Bedenken angemeldet.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hatte keine Einwendungen gegen die geplante Bebauung. Es erinnert aber dennoch daran, dass der „landwirtschaftlichen Nutzung ein überdurchschnittlicher Ertragsgrund entzogen wird“.

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Bemerkenswert ist die Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes Rosenheim, es schreibt: „Mit der Aufstellung dieses Bebauungsplanes soll ein Baurecht für mehrere Mehrfamilienhäuser und eine Tiefgarage entstehen. Die Fläche des Bebauungsplanes liegt unmittelbar am Feldkirchener Bach, für den die Gemeinde ein Überschwemmungsgebiet ermittelt hat, das vom Landratsamt vorläufig gesichert wurde. Der Bereich dieses Bebauungsplans wäre bei einem 100-jährigen Hochwasserereignis (einem Ereignis mittlerer Häufigkeit) derzeit mehrere Dezimeter überflutet.“

Erst nach der Umsetzung des Bauabschnittes K im Hochwasserschutzprogramm der Gemeinde – das Rückhaltebecken an der Glonner Straße – sei eine Bebauung der Flächen vertretbar. Das Vorhaben befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren. Nach Berechnungen des Büros SKI seien dann nur noch geringe Flächen von Überschwemmungen bedroht. Zudem seien die Gebäude auf dem Grundstück zwischen dem Seniorenheim und dem Rathaus hochwasserangepasst zu bauen.

Alle Einwände, Hinweise und Bemerkungen wurden von der Bauverwaltung aufgearbeitet und vom Rat abgewogen. Jetzt werden sie in die Planungsunterlagen „Ollinger Straße“ eingearbeitet, die danach dem Gemeinderat noch einmal vorgelegt werden sollen, ehe sie erneut ausgelegt werden.

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