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Grund- und Mittelschule

„Der Beste schaffte über 14 Kilometer“: Bad Aiblinger Schüler begeistern bei Spendenlauf für Ukraine

Es geht los: Altbürgermeister Felix Schwaller durchschneidet das Startband und Rektor Wolfgang Baumann läutet per Kuhglocke den Lauf ein.
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Es geht los: Altbürgermeister Felix Schwaller durchschneidet das Startband und Rektor Wolfgang Baumann läutet per Kuhglocke den Lauf ein.
  • VonJohann Baumann
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Rund 400 Schüler der St. Georg-Grund- und Mittelschule nahmen am Spendenlauf zu Gunsten der Ukraine-Flüchtlinge in der Region teil. Der Erlös wird vielfältig verwendet.

Bad Aibling – Eine ganze Schule war auf den Beinen für einen integrativen Zweck: Die rund 400 Schüler der St. Georg-Grund- und Mittelschule, einschließlich der Schüler aus Willing, drehten fleißig Runde um Runde, um für den „Kreis Migration“ Spenden zusammeln.

Mädchen und Buben legen sich ins Zeug

Auf einem extra für den Lauf abgesperrten Teil des Radwegs zwischen Willing und Berbling hieß Altbürgermeister Felix Schwaller für den Kreis Migration die Schüler mit ihren Lehrkräften, darunter Konrektorin Anabel Metz, und vielen Angehörigen willkommen. Zu den Besuchern zählte auch Stadträtin Elisabeth Geßner.

Erlös kommt Sprachkurse für Ukraine-Flüchtlinge zugute

„Wir sind sehr froh, dass der Lauf in diesen Pandemiezeiten möglich ist“, betonte Schwaller und führte weiter aus: „Der Erlös dient der Finanzierung von Sprachkursen für ukrainische Flüchtlinge.“ Als gelernter Steuerfachmann fügte er augenzwinkernd hinzu: „Spenden hierfür sind steuerlich abzugsfähig.“

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Anschließend durchschnitt er das Startband, während Rektor Wolfgang Baumann mit einer Kuhglocke den Lauf im wahrsten Sinn des Wortes einläutete. Für den Spendenlauf hatten sich die Kinder und Jugendlichen Sponsoren gesucht, die für jede gelaufene, etwa 400 Meter lange Runde entweder einen vorher vereinbarten Rundentarif oder einen Pauschalbetrag berappten.

Eltern, Verwandte und Freunde sponserten Runden

Als Sponsoren waren Eltern und Großeltern, Onkel und Tanten, weitere Verwandte sowie Bekannte, aber auch Nachbarn, Lehrkräfte und Firmen gefragt. Jede absolvierte Runde – ob gelaufen, gewalkt oder gegangen – wurde auf der Laufkarte „abgeknipst“.

Runde um Runde drehten die St. Georg-Schüler für den guten Zweck.

Bester Schüler läuft mehr als 14 Kilometer

Die Schüler zeigten sehr großes Engagement: „Der beste Schüler ist die Strecke 36-mal gelaufen. Das sind immerhin etwas mehr als 14 Kilometer. Viele Kinder sind mehr als 17 Strecken gelaufen. Auf einer Laufkarte war Platz für 17 „Löcher“, also 17 mal die Strecke von 400 Metern. Bestimmt 50 Kinder haben sich eine zweite Laufkarte geholt“, lautete die Schlussbilanz von Judith Obermeier gegenüber des Mangfall-Boten.

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Die Lehrkraft hatte mit ihrer Kollegin Bettina Moritz den Spendenlauf organisiert. Unterstützt wurde die Benefizveranstaltung vom Elternbeirat und von einem Aiblinger Frischemarkt, der kostenlos Verpflegung und Getränke bereitstellte. Der Erlös des Laufs steht derzeit noch nicht fest.

Sprachbarrieren abbauen

Die am Veranstaltungstag verhinderte Kreis Migration-Leiterin Petra Mareis erklärte: „Als die ersten Ukraine-Flüchtlinge bei uns ankamen, war der Deutschunterricht sogleich ein Thema für uns, denn eine gute Verständigung ist wichtig für die Integration und eine spätere Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Wir wollen dazu beitragen, dass die Sprachbarrieren abgebaut werden.“