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Engagement für die sozial Schwächeren

Der Bad Feilnbacher Sozialverband VdK ehrt langjährige Mitglieder

Langjährige tragende Säulen im VdK-Ortsverband Bad Feilnbach-Au von Bürgermeister Anton Wallner (2.v.l), stellv. VdK-Kreisvorsitzenden Hans Loy (3.v.l.), Lutz Pinnau (6.v.l), Ingrid Kraus (7.v.l) und Eugen Thierauf (9.v.l.) geehrt: (v.l mit Urkunde) Ingeborg Zuhr, Theresia Schmid, Horst Messer (stellv. für Ehefrau Elly), Olga Gerhardinger, Martin Singer, Cäcilie Pfaffinger, Heinrich Jakob und Rudolf Gassner.
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Langjährige tragende Säulen im VdK-Ortsverband Bad Feilnbach-Au von Bürgermeister Anton Wallner (2.v.l), stellv. VdK-Kreisvorsitzenden Hans Loy (3.v.l.), Lutz Pinnau (6.v.l), Ingrid Kraus (7.v.l) und Eugen Thierauf (9.v.l.) geehrt: (v.l mit Urkunde) Ingeborg Zuhr, Theresia Schmid, Horst Messer (stellv. für Ehefrau Elly), Olga Gerhardinger, Martin Singer, Cäcilie Pfaffinger, Heinrich Jakob und Rudolf Gassner.
  • VonPeter Strim
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Bei der Jahreshauptversammlung des Sozialverbandes VdK wurden nicht nur langjährige Mitglieder geehrt, sondern auch auf erfolgreiche Angebote im Pandemiejahr zurückgeblickt.

Bad Feilnbach – Es gibt nicht viele Gemeinden mit einer soliden und ausgeprägten Sozialgemeinschaft. Bad Feilnbach jedoch hat ein vorbildlich funktionierendes Netzwerk zum Wohle von Senioren und sozial schwächeren Bürgern. Dazu gehört der VdK-Ortsverband Bad Feilnbach-Au. Im Rahmen einer Jahreshauptversammlung der Mitglieder würdigte Bürgermeister Anton Wallner diesen nun als „wichtigen Baustein der Sozialgemeinschaft“.

Unter Vorgaben der aktuell geltenden „3-G-Regeln“ in Zeiten von Corona und behördlich genehmigt, konnte die Veranstaltung im barrierefreien Saal des Café „Stefanies“ durchgeführt werden. Im vergangenen Jahr waren Versammlungen dieser Art pandemiebedingt untersagt. Die Mitglieder des Sozialverbandes hatten das große Bedürfnis sich nun endlich wieder zu treffen und sich mit der Vorstandschaft und untereinander auszutauschen. Die Teilnehmer mussten sich im vornherein anmelden.

Urkunden für treues Engagement

Bei dem Treffen wurden langjährige Mitglieder des VdK-OV-Bad Feilnbach-Au geehrt. Stellvertretender Kreisvorsitzender Hans Loy gratulierte den treu Engagierten persönlich. Martin Singer wurde für 15 Jahre beim VdK ausgezeichnet. Theresia Schmid und Rudolf Gassner erhielten eine Urkunde mit Abzeichen in Gold für 25 Jahre. Olga Gerhardinger, Ingeborg Zuhr, Cecilie Pfaf-finger, sowie Wilma und Heinrich Jakob gehören dem Ortsverband seit 30 Jahren an. Für stolze 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Elli Messer geehrt.

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Begeistert von der angenehmen Kulisse waren nicht nur die Empfänger der Urkunden, sondern auch Eugen Thierauf als erster Vorsitzender des VdK-Ortsverbands, seine Stellvertreterin Ingrid Kraus, Kassier Lutz Pinnau und Bürgermeister Anton Wallner.

Eine ungewöhnliche Herausforderung

In solidarischer Verbundenheit bereicherten Karin Stumpf vom Team „Senioren-Netzwerk“ sowie Otto Schwanda als stellvertretender Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Au-Bad Feilnbach den informativen und geselligen Nachmittag. In die Vorstandschaft des Sozialverbands VdK Bad Feiln-bach-Au wurden als Beisitzer die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Bad Feilnbach Petra Haupt, VdK-Lotsin Bärbel Konstroffer und Michael Stumpf gewählt.

Zudem stellte der erste Vorsitzenden Eugen Thierauf den Rechenschaftsbericht vor. Wie für viele andere Organisationen, sei die Pandemie für den Sozialverband eine große und noch nie da gewesene Herausforderung. Zur erfolgreichen Bewältigung des Alltags, etwa mit Einkaufs- oder Apothekenservices, leisteten Gemeindeverwaltung, AWO, Seniorenbeauftragte und Senioren-Netzwerk eine wertvolle Unterstützung für die Gemeinde.

Großer Erfolg bei Spendenaktionen

Lobenswert, vor allem im Rahmen der Versorgung bedürftiger Risikogruppen, war auch das ehrenamtliche Engagement vieler junger Bürger. Zusammen mit dem AWO-Ortsverein organisierte der Sozialverband VdK-Bad Feilnbach-Au Anmeldungen für Corona-Impfungen sowie Fahrten ins Impfzentrum Rosenheim. Das Angebot wurde von 130 Personen genutzt.

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Um Infektionen mit dem Virus zu vermeiden, mussten Senioren während der Lockdowns auf persönliche Gratulationsgrüße zum 80. oder 90. Geburtstag verzichten. Glückwunschkarten und Geschenke mussten am Gartenzaun oder vor Haustüren abgestellt werden. Überraschend groß sei der Erfolg der Spendenaktion zugunsten der Hochwasserhilfe gewesen. Laut dem Kassier Lutz Pinnau gingen vom VdK-Sozialverband Bad Feilnbach-Au 1000 Euro direkt nach Ahrweiler und weitere 2300 Euro an den Landesverband zur unmittelbaren Hilfe an Geschädigte in anderen Hochwassergebieten. Als super habe sich auch die Kroatienhilfe zusammen mit AWO und den gemeindlichen Feuerwehren erwiesen.

Hilfe bei medizinischen Fragen

Die sozial Schwächeren wurden während der harten Monate nicht alleine gelassen, wie Frauenbeauftragte und Beraterin Ingrid Kraus erklärte. Nach der Lockerung der Lockdowns habe die Telefonberatung zugenommen, insbesondere zu Fragen von medizinischen Diensten, die Betroffene oft überforderten. VdK-Lotsin Bärbel Konstroffer betonte, dass sich Pflegebedürftige nicht scheuen sollten den örtlichen VdK-Sozialverband um Hilfe zu bitten, vor allem bei Fragen medizinischer Dienste zum Mindestpflegegrad zwei. Landespflege bis zu 1000 Euro pro Jahr stehen einem Bedürftigen ab Pflegegrad zwei zu. Voraussetzung ist die Vorlage eines Gutachtens.

Wie Hans Loy in seinem Grußwort erläuterte, brauchen Menschen aus sozial schwächeren Schichten Verwaltungseinrichtungen der Gemeinde oder den Sozialverband VdK besonders, da ihnen diese bei wichtigen Bescheiden wie Rente, Pflege oder anderen Problemen auch unter Wahrnehmung von Klagemöglichkeiten vor den Sozialgerichten weiterhelfen können. Des Weiteren kam vom stellvertretenden VdK-Kreisvorsitzenden die Forderung, auch Beamte für Beiträge in die Rentenversicherungskasse einzubeziehen.

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