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Musik und Stimmung im Herzen der Stadt

Das Leben ist zurück: Tausende begeisterte Besucher auf dem Bürgerfest in Bad Aibling

Dr. Umwuchts Tanzpalast auf der neuen Kulturbühne der Jugend Initiative Mangfalltal.
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Dr. Umwuchts Tanzpalast auf der neuen Kulturbühne der Jugend Initiative Mangfalltal.

Die Bad Aiblinger Innenstadt brummte beim Bürgerfest. Nach zweijähriger Pause erlebte die Veranstaltung eine „Wiedergeburt“, wie sie besser nicht hätte sein können. Musik und Stimmung aller Orten, und überall begeisterte Besucher.

Von: Uwe Hecht

Bad Aibling – Überglücklich war auch Kurdirektor Thomas Jahn als Verantwortlicher der Aib-Kur als Veranstalter, bei dem sich die Anspannung sehr schnell in Freude verwandelte, denn: Alles passte an diesem Abend.

Bemängelt wurde von manchen Gästen lediglich die Tatsache, dass an etlichen gewohnten Plätzen die Sitzgelegenheiten fehlten, die besonders am Abend teils zur Mangelware wurden. Man musste früh dran sein, wollte man ein Plätzchen im „Herzstück“ des Bürgerfestes – Marienplatz und der Kirchzeile – ergattern. Der guten Laune tat dies jedoch keinen Abbruch, kein Wunder, war doch für alle Generationen etwas geboten.

Los ging es traditionell mit dem Kinderfest auf dem Gelände der Rupert-Egenberger-Schule. Hier hatten hauptsächlich Aib-Kur, die „Aibdogs“ und der EHC-Förderverein die Regie übernommen, unterstützt vom Nachbarschaftsring, der Aiblinger Feuerwehr, den Tauschfreunden, dem Verein „Sonnenstern“ und dem FFC 07. Zusätzlich sorgten die Burschenschaft Harthausen-Ellmosen, die Wasserwacht und die „Fireballs“ für die Unterhaltung der jüngsten Festgäste.

Proppenvoll war der Marienplatz als Herzstück beim Bad Aiblinger Bürgerfest.

Das Rösselspiel erfreute sich dabei ebenso großer Beliebtheit wie Fadenziehen oder Büchsenwerfen. Ihr Geschicklichkeit konnten die Kinder beim Kegeln, dem Fußball-Parcours oder der Basketball-Challenge unter Beweis stellen.

Schnelligkeit war beim Treter-Bulldog-Fahren gefragt, und die Wagemutigen genossen eine „Wildwasser-Exkursion“ auf dem Mühlbach. Wer es eher „gemütlich“ wollte, der setzte sich auf das nostalgische Kinderkarussell. Derweil plattelte der Nachwuchs des Trachtenvereins „D’Oberlandler“ auf der großen Bühne in der Stadtmitte. Im Anschluss zeigte Diana Bayer ihren Bauchtanz. Die Sparte Bewegung und Tanz vom TuS legte teils akrobatische Auftritte hin.

Aiblinger Vereine zeigen ihr Können

In der Kirchzeile gab es Square-Dance mit den „Dancing Moorlights“, denen der „Caller“ weithin hörbar die Kommandos zu den jeweiligen Tanzfiguren gab.

Die Burschenschaft Harthausen-Ellmosen begrüßte am Rathaus „Am Klafferer“.

Lockte das Wetter in den Nachmittagsstunden noch eher an den Badestrand, so fülle sich das Festgelände ab dem frühen Abend im Minutentakt mit Besuchern aus allen Himmelsrichtungen. Die komplette Innenstadt wurde zur Flanier- und Feiermeile, ganz so wie es sich die Veranstalter, Vereine und Gastronomen gewünscht hatten.

Mit dem Schlauchboot den Mühlbach erkunden.

Wenn auch die Bühne am Marienplatz und von der Familie Lindner bewirtete Biergarten der Mittelpunkt waren, herrschte in den separaten, jedoch mitten im Geschehen befindlichen übrigen Veranstaltungsorten reges Treiben. So auf dem Parkplatz im Maxlrainer Hof, den sich Theater Aibling und Fireballs teilten. Der Parkplatz der Kreissparkasse war fest in der Hand des Ski-Clubs mit seiner legendären Bar.

Die Idylle am Mühlbach wurde von den „Oberlandlern“ bewirtet, die auch wieder die große Schirmbar mit Longdrinks und Cocktails im Angebot hatten. Auf der neuen Kulturbühne samt Bar stand die Jugendinitiative Mangfalltal. Überall drängten sich die Feierwilligen, ohne dass zu irgendwelchen Zwischenfällen kam. Lediglich die Burschenschaft Harthausen-Ellmosen musste anfangs etwas auf ihre Gäste warten, der Platz über den Dächern der Kurstadt vor dem Rathaus „Am Klafferer“ füllte sich zu späterer Stunden dann aber ebenfalls, und die Burschen mussten mehrfach Nachschub an flüssiger und fester Nahrung organisieren.

Die Dancing Moorlights begeisterten.

Auch musikalisch bot das Bürgerfest einen Reigen, der alle Generationen zufriedenstellte. Von traditioneller Blas- und Volksmusik mit der Schönauer Musi oder den Vier Jungen Hinterbergern über Solo-Auftritte mit Partymusik, diversen DJ’s, dem Konzert „Leonie singt und Dr. Umwuchts Tanzpalasts“ bis hin zu Stimmung pur mit den „Saubartln“ – es blieben keine Wünsch offen.

Ihren Spaß hatten die Kinder beim Kegeln.

Gleiches galt für die Kulinarik, das Angebot an Speisen und Getränken reichte von Hendl, Back- und Steckerlfisch, Grillsteaks, Würsten und Döner über vegane Gerichten bis hin zu asiatischen Reissnacks. gelöscht wurde mit Bier, Alkoholfreiem, Sprizz, Hugo, Gin-Tonic oder Bowle beim Kiwanis-Club, dessen Bar sich eines besonders großen Zulaufs erfreute, wurden die Getränke doch wie immer für einen guten Zweck verkauft. Bei lauen Temperaturen wurde bis nach Mitternacht gefeiert.

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