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Barbara Winhart gründet neue Bläsergruppe

Das jüngste Ostermünchener Ensemble hat erste Konzerte erfolgreich absolviert

Zur jüngsten Tuntenhausener Bläsergruppe gehören (von links) Severin Zimmermann, Gabi Krichbaumer, Kathi Hartl, Chiara Supieszkowski und Johanna John.
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Zur jüngsten Tuntenhausener Bläsergruppe gehören (von links) Severin Zimmermann, Gabi Krichbaumer, Kathi Hartl, Chiara Supieszkowski und Johanna John.
  • VonWerner Stache
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Eine neue Bläsergruppe hat sich in Ostermünchen formiert. Die Musiker sind zwischen acht und 70 Jahren alt und werden in der Weihnachtszeit an verschiedenen Plätze im Ort aufspielen.

Tuntenhausen – Jugendliche für die Musik begeistern, das möchte Barbara Winhart aus Ostermünchen. Seit zwölf Jahren schon unterrichtet sie Kinder ab dem fünften Lebensjahr und Erwachsene an Blockflöte, Gitarre und Blechinstrumenten.

Aus den Teilnehmern des Musikunterrichts kreiert die Musikerin dann oft ein Ensemble – jüngst eine Bläsergruppe, die sich dann neben dem wöchentlichen Unterricht zusätzlich zum Proben einfindet. „Im Ensemble zu spielen ist nicht einfach“, erklärt Winhart. Damit es gut klinge, müsse man schon einige Stunden investieren: Etwa 30 Mal müsse man ein Stück gemeinsam spielen, bis es sitzt.

Unterricht und intensive Proben

Dennoch wagten fünf Jungmusiker das gemeinsame Musizieren: Severin Zimmermann (12) an der Tuba, Kathi Hartl (8) und Chiara Supieszkowski (14) an der Trompete, Johanna John (10) mit dem Euphonium und Gabi Krichbaumer als einzige Erwachsene am Tenorhorn. Für sie ging ein Kindheitstraum in Erfüllung, wie sie sagt, mit über 60 Jahren noch ein Instrument lernen zu können.

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Die Proben finden im Hause der Winharts statt, vor Corona auch mal im örtlichen Gasthof. Das Ensemble spielt neben Popular- und Volksmusik auch festliche Bläsermusik und Lieder zum Gottesdienst. Aktuelle Auftrittsmöglichkeit bietet meist nur die Kirche, aber in einem Gotteshaus zu spielen ist sehr schwer: Die langen Pausen zwischen den Liedern und die dann folgenden plötzlichen Einsätze stellen die Jugendlichen und „Neumusiker“ vor gewaltige Aufgaben. Und dann die Nervosität bei den ersten Auftritten vor Publikum. Nicht einfach, aber die Bläsergruppe meisterte ihren Kirta-Einsatz sehr gut.

Musiklehrerin Barbara Winhart.

Apropos Corona: Die Pandemie erschwerte natürliche auch die Proben und das gemeinsame Üben. Es blieb nur Online-Unterricht. „Die Kinder waren richtig traurig, besonders Johanna, die ja schon seit fünf Jahren zu mir kommt“, berichtet Winhart. Umso glücklicher sind nun alle, wieder gemeinsam musizieren zu können und dabei viel Spaß an der Musik zu haben.

Barbara Winhart ist es ein großes Anliegen, den Menschen die Musik nahezubringen. Der große Vorteil der Ostermünchnerin ist dabei ihre schier unendliche Geduld. Und wer die jungen Musiker aus dem kleinen Musikstudio in der Nähe des Bahnhofs nach den Proben wieder auf dem Nachhauseweg sieht, und in die glücklichen Gesichter blickt, der weiß: Musik ist einfach etwas Schönes. Deshalb ist sie auch fester Bestandteil der Familie Winhart.

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Barbara leitet neben dem Unterricht auch den Frauenchor „Singfonie“ in Bad Aibling. Ehemann Hans ist Leiter des Ostermünchner Kirchenchors. Und auch die beiden Töchter sind musikalisch: Magdalena spielt Horn und Sophia studiert in München Trompete.

Alle vier möchten mit ihrer Musikbegeisterung auch die Freude auf die Menschen übertragen, so wie sie es zu Beginn der Pandemie taten: Da marschierten die vier durch Ostermünchen, blieben an verschiedenen markanten Plätzen stehen und musizierten. Oder beim letzten Weihnachtsfest, als sie nach der Christmette auf dem Dorfplatz weihnachtliche Weisen spielten. Daran wollen auch die jungen Bläser anknüpfen und im Dezember an verschiedenen Plätzen Weihnachtslieder spielen.

Wer Interesse daran hat,in einem der Ensembles mitzumachen, kann sich an Barbara Winhart wenden – unter der E-Mail Barbara.Winhart@t-online.de oder telefonisch unter der 01 60/4 94 54 67.

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