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Nach zwei Jahren Pandemie-Pause

Dr.-Dietl-Tischtennisturnier in Bad Aibling: Wie die Frauen die Männer zum Verzweifeln brachten

Die für den Drittligisten TSV Schwabhausen spielende Christina Feierabend gewann alle Spiele gegen die männliche Konkurrenz.
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Die für den Drittligisten TSV Schwabhausen spielende Christina Feierabend gewann alle Spiele gegen die männliche Konkurrenz.
  • VonGerhard Erlich
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Das Dr.-Dietl-Tischtennisturnier in Bad Aibling war wieder ein voller Erfolg. Dabei spielten vor allem die Frauen eine sehr gute Rolle und bereitetem dem ein oder anderen männlichen Teilnehmer Kopfzerbrechen.

Bad Aibling – Nach zwei Jahren Pandemie-bedingter Abstinenz hat der TuS Bad Aibling die regionale und überregionale Tischtenniskonkurrenz wieder für das Dr.-Dietl-Turnier eingeladen. Und diese kam der Einladung, die bis nach Hamburg und nach Österreich reichte, gerne nach.

Frauen bereiten Kopfzerbrechen

Was sich bei dieser Veranstaltung in den höheren Ligen abspielte, durfte man mehr als zufrieden sein. Dabei spielten auch die teilnehmenden Damen, die der männlichen Konkurrenz so manches Kopfzerbrechen bereiteten, eine herausragende Rolle. So zum Beispiel die amtierende deutsche Meisterin in der Altersklasse 45 und auch Bronzemedaillengewinnerin der letzten Europameisterschaften, Sabine Neldner vom ESV München-Freimann. Sie schaffte mit ihrem Hamburger Partner Sven Ptach immerhin den Sprung in die Play-offs, ehe man an der ersten Mannschaft des Gastgebers mit einer 2:3-Niederlage – der entscheidende Satz endete 11:9 für die Kurstädter – scheiterte.

Durchgesetzt hat sich am Ende letztendlich die reife Jugend Feierabend/Ludwig, wie es Mitorganisator Klaus Hanke so schön bezeichnete. Christina Feierabend, die beim TSV Schwabhausen unter Vertrag steht und in der dritten Bundesliga aktiv ist, musste aufgrund der Geburt ihres Sohnes das Training zurückschrauben. Dennoch zog sie ihr Programm souverän durch und verlor gegen ihre männlichen Gegner kein einziges Spiel.

Florian Ludwig bot in allen Spielen eine herausragende Leistung.

Ebenso war ihr Partner Florian Ludwig das berühmte Teilchen im Mosaik und daher wesentlich beteiligt, dass man sich den Gesamtsieg holte. Auch wenn das Finale mit 2:0 endete, so war es doch ein hart erkämpfter Sieg, standen ihnen doch mit Hans Wiesböck ein Urgestein des Vereins sowie Dragan Seemann Junior eine Art Nachwuchshoffnung gegenüber. In den erstmals ausgespielten Trostrunden standen sich die beiden Teams aus Wörgl gegenüber. Überraschenderweise setzte sich deren „Zweite“ mit 2:0 durch.

Heufeld siegt ohne Probleme

Auf Bezirksklassenebene holte sich die erste Mannschaft des SV DJK Heufeld den Gesamtsieg. Der Konkurrenz zeigte man in allen Spielen die kalte Schulter und gewann dann letztendlich auch das vereinseigene Duell gegen die „Zweite“, die auf Rang zwei landete, mit 2:1. Ausschlaggebend war hier das Doppel, dass das Duo Kraus/Groll für sich entscheiden konnte. „Wir sind im Doppel außerordentlich stark“, wusste Hans Kraus zu berichten. Fast hätte der SV Riedering noch Rang zwei erreicht. Allerdings musste sich der kampfstarke Alexander Zilken mit seiner technisch versierten Partnerin Christina Wittmann nur aufgrund des schlechteren Satzverhältnisses beugen.

Mitorganisator Klaus Hanke zeigte sich nach knapp zehn Stunden Tischtennis sehr erfreut: „Die Stimmung in der Halle war überaus gut, die sportlichen Leistungen sehr ansprechend und top. Wir haben das die letzten zwei Jahre aufgrund von Corona sehr vermisst“.

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