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Holnstainer Grundschüler radeln sich an die Spitze aller Teams

„Das Ergebnis ist sensationell“: Bruckmühl ist beim Stadtradeln einfach unbesiegbar

Das Team der Holnstainer-Grundschule Bruckmühl sicherte sich mit 285 Teilnehmern und 16944 Kilometern den ersten Platz von allen Mannschaften. Die jungen Vertreter der Schule und Lehrerin Monika Brandl (Zweite von links) nahmen die Urkunde in Gold von Bürgermeister Richard Richter (rechts) und Stadtradel-Koordinatorin Anna Heimgartner (links) regelrecht ehrfürchtig entgegegen.
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Das Team der Holnstainer-Grundschule Bruckmühl sicherte sich mit 285 Teilnehmern und 16944 Kilometern den ersten Platz von allen Mannschaften. Die jungen Vertreter der Schule und Lehrerin Monika Brandl (Zweite von links) nahmen die Urkunde in Gold von Bürgermeister Richard Richter (rechts) und Stadtradel-Koordinatorin Anna Heimgartner (links) regelrecht ehrfürchtig entgegegen.

Die Bruckmühler Vorherrschaft beim Stadtradeln ist ungebrochen. Mit 195.443 Kilometern fuhren 1380 aktiven Radler in 49 Teams wieder in der Kategorie Kommunen wzischen 10.000 und 49.999 Einwohnern wieder den Klassensieg im Landkreis Rosenheim ein. Die Ergebnisse im Einzelnen.

Bruckmühl – Zwar liegt das 2022er Gesamtkilometer-Ergebnis knapp unter dem des Vorjahes. Doch dieses war ja auch unter ganz anderen Voraussetzungen erstrampelt worden – nämlich im strengen Coronamodus und ohne Festivitäten. 195.443 Kilometer zu 196.487 Kilometern aus dem Vorjahr lauten die harten Fakten.

„Ich bin beeindruckt, was die 1380 aktiven Radler heuer geleistet haben. Das durchwachsene Wetter erschwerte den Anfang der Aktion. Aber die Faszination des Radelns ist in Bruckmühl ungebrochen“, freut sich Bruckmühls Koordinatorin Anna Heimgartner. Die „Miss-Stadtradeln“ lässt sich dabei neben den Buttons für die Teilnehmer, gesponsortem Eisentrunk und Regencapes immer wieder neue „Zuckerl“ einfallen.

1380 Radler waren in 49 Teams dabei

30 Tonnen CO2 wurden durch das Bruckmühler Stadtradeln von 49 Teams und ihrem Einsatz auf dem Drahtesel vermieden. Die Teilnehmer nutzen statt des Autos das Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder zum Besuch von Freunden. Gemeinsame Touren am Wochenende zum Baden oder in den Biergarten sorgten überdies für Geselligkeit. Die vielen Informationstouren mit Bürgermeister Richard Richter wurden besonders gewürdigt. Unter den Titeln „Kul-Tour“, Direktvermarktertour und „Na(h)-Tour“ ging es zu interessanten Punkten in der Gemeinde.

Die erste und letzte Tour können nach wie vor nachgeradelt werden, denn: An den Stationen gibt es die Erklärungen via QR-Code zum Anhören. Die Routen sind auf der Homepage der Gemeinde unter www.bruckmuehl.de nachzulesen. Denn eines hebt Richter hervor: Der Schwung des Stadtradelns bleibe in Bruckmühl das ganze Jahr bestehen und ende nicht nach den 21 Aktionstagen.

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„Der gesundheitliche und ökologische Beitrag geht daher weit über die drei Wochen hinaus. Mit diesem Bruckmühler Elan ist auch eine kleine Verkehrswende geschafft. Wir setzen mehr und mehr auf das Fahrrad - und das dauerhaft“, freut er sich. Aktuell wurden von den 1380 Aktiven in 49 Teams 11,43 Kilometer pro Einwohner des Markts Bruckmühl geradelt. Das ist in dieser Rubrik Platz 3 und Bronze. Zwar ist der Aktionszeitraum für die Kommune im Mangfalltal beendet. Generell läuft das Stadtradeln bundesweit noch bis 30. September. Bruckmühl belegt bei der Anzahl der Teilnehmer in seiner Kategorie bei Kommunen zwischen 10.000 und 49.999 Einwohnern den vierten Platz. Das Gesamtergebnis an Kilometern bringt bundesweit Rang 7 ein.

Im Landkreis Rosenheim ist der Markt Bruckmühl unangefochten und mit 70.000 Kilometern Abstand auf Goldkurs vor den Städten Bad Aibling, Kolbermoor und der weiteren Region. Diese Position verteidigt Bruckmühl schon seit Beginn der Stadtradeln-Ära. Die Kreisfreie Stadt Rosenheim ist in einer anderen Wertung. Nur sie kommt auf mehr Kilometer.

„Chapeau an die Stadtradler. Auch wenn wir das Rekordergebnis nicht geknackt haben, haben wir einen enormen Beitrag zur CO2-Vermeidung geleistet und in unsere Gesundheit investiert. Und das ist viel wichtiger“, betont Bürgermeister Richter.

Miteinander ist ein besonderes Erlebnis

Das Miteinander der Gruppen sei dabei immer wieder ein Erlebnis. „Sie spornen sich gegenseitig zu mehr Kilometern an und unternehmen gemeinsam Ausfahrten. Gerade von den Firmen und Schulen bin ich beeindruckt“, so Richter. Eines bedauert er: Aktuell liege man bei den Parlamentariern wieder „nur“ auf dem zweiten Platz. Hier wird bayernweit gerechnet, und Bruckmühl misst sich hier mit Kommunen zwischen 10.000 und 49.999 Einwohnern. „Das Ergebnis ist sensationell, und ich danke jedem Ratskollegen, der so fleißig in die Pedale getreten hat. Aber wenn man so knapp zweimal Silber einfährt, linst man halt schon gen Gold“, stellt der Bürgermeister die Relationen klar.

Urkunden für die Teams mit den meisten Kilometern: Siebenmal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze

Die erfolgreichsten Vielradler ehrten Richard Richter und Anna Heimgartner jetzt in der Theaterhalle Heufeld. Urkunden wurden dabei wie folgt vergeben: Bronze ab 5000 eingefahrenen Kilometern, Silber ab 8000 Kilometern und Gold ab 10000 Kilometern.

Gold ging an das Team der Holnstainer-Grundschule Bruckmühl. 285 Teilnehmer sichern sich mit 16 944 Kilometern den ersten Platz. Pro Kopf wurden hier 59,5 Kilometer gefahren.

Einen knappen Kampf zwischen Silber und Bronze gab es zwischen dem Gymnasium Bruckmühl und dem Team Salus/Herbaria: Nur 73,1 Kilometer machten hier den Unterschied aus. So fuhr das Gymnasium Bruckmühl mit 136 Aktiven 13.837,3 Kilometer (Pro-Kopf-Durchschnitt von 101,7 Kilometern) ein. Hier machte die Menge der Teilnehmer den Unterschied aus. Denn das Team Salus/Herbaria brachte es mit 55 Radlern auf 13.764,2 Kilometern. Sie haben einen sagenhaften Pro-Kopf-Durchschnitt von 250,3 Kilometern.

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Diesen toppt zwar mit 258,8 Kilometern pro Teamkopf das „Offene Team Bruckmühl“ mit 51 Aktiven. Dennoch kommen sie letztlich „nur“ auf 13 200,7 Kilometer. „Das ist unfassbar, was sie alle leisten“, würdigt Richter diese imposanten Zahlen.

12.144 Kilometer (Pro-Kopf 205,8 brachten die 59 Radler des Teams „Staatliche Realschule Bruckmühl“ zusammen. Die Truppe der Justus-von-Liebig-Grundschule Heufeld war mit 252 Teilnehmern die schlagkräftigste Mannschaft. Sie kam auf 12.138,7 Kilometer (Pro-Kopf 48,2).

Die Justus-von-Liebig-Mittelschule wiederum erhielt Silber für 8654,8 Kilometer. 130 Aktive brachten es pro Kopf auf 66,6 Kilometer.

Die Belegschaftsradler des Markts Bruckmühl sicherten sich mit 10.809,5 Kilometern (Pro-Kopf 251,4) die letzte goldene Urkunde 2022.

Bei der Firma Clariant Heufeld nahmen 30 Mitarbeiter an der Aktion teil und brachten es auf 9071,6 Kilometer. „Das ist ein Pro-Kopf-Durchschnitt von 302,4 Kilometern“, hebt Stadtradel-Koordinatorin Anna Heimgartner hervor. Dieser Durchschnitt werde nur von einer Gruppe mit einem Durchschnitt von 530,9 Kilometern pro Kopf überboten: den Heufelder Mittwochsradlern. Die 17 Aktiven brachten es auf 9025 Kilometer und konnten an der Siegerehrung nicht teilnehmen, „weil sie natürlich radeln“, freute sich Richter über diese Größe bei der Aktion.

Bronze gab es heuer nur einmal und ging mit 7218,7 Kilometern an die Soli Bruckmühl. „27 Aktive waren auf den Drahteseln unterwegs. Pro-Kopf kamen hier 267,4 Kilometer zusammen“, hob der Rathauschef hervor. Zugleich lud er alle bereits zur Stadtradelaktion 2023 ein.

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