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ENTLASTUNG DES GEMEINDERATS

Jahresrechnung von Tuntenhausen fällt im Hinblick auf die Pandemie gut aus

Deutlich sichtbar die Pandemiebedingte Abschwächung bei den Steuern.
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Deutlich sichtbar die Pandemiebedingte Abschwächung bei den Steuern.
  • VonWerner Stache
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Die Jahresrechnung 2020 der Gemeinde Tuntenhausen wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung behandelt – mit überraschendem Fazit.

Tuntenhausen – Insgesamt entwickelte sich dabei das Haushaltsjahr 2020, trotz Pandemie, überraschend gut. Nach wie vor ist die Gemeinde schuldenfrei.

Einnahmen und Ausgaben summierten sich auf 22.425.898 Euro. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt beträgt 3.373.131 Euro. Im Vergleich zum Ansatz des Haushalts 2020 zeigt sich hier eine Steigerung von 1.411.131 Euro.

Diese ergibt sich primär aus dem Gewerbesteuerausgleich (652.067 Euro) und einer Mehrung der Einkommensteuer (332.283 Euro).

Der Haushaltsansatz der Gewerbesteuer wurde in 2020 aufgrund der Pandemie gegenüber dem Vorjahr bereits um 500.000 Euro gekürzt.

Die ebenfalls um 500 000 Euro gekürzte Einkommensteuerbeteiligung brachte am Ende Mehreinnahmen von 332.283 Euro. „Das Ergebnis ist hier seit Jahren rückläufig“ mahnte Bürgermeister Georg Weigl (CSU/FWG/PF Schönau).

Haushaltseinnahmenreste über circa 433.000 Euro werden ins Jahr 2021 übernommen. Zur Fertigstellung von 2020 begonnenen Maßnahmen, die noch nicht fertiggestellt sind, werden Ausgabenreste über 1.0700.00 Euro übernommen.

Diese betreffen das Kinderhaus Tuntenhausen (360.000 Euro), die Abwasserbeseitigung (400.000 Euro) und die Breitbandversorgung (200.000 Euro).

Neben dem Positivum der Schuldenfreiheit verfügt Tuntenhausen nach wie vor über stattliche Rücklagen. 4.192.994 Euro sind es in der Mindestrücklage, 1.399.542 Euro für die Kläranlage Ostermünchen und weitere 119.069 Euro beziehungsweise 253.442 Euro für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung.

Die Reduzierung der Haushaltsansätze bei den Steuern zeigte sich im Rückblick als richtig.

Eine Verbesserung brachte hier der Gewerbesteuerausgleich durch den Freistaat Bayern, der für die Gemeinde unerwartete Einnahmen von 650 000 Euro mit sich brachte.

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Positiv war auch die Zuführung an den Vermögenshaushalt: Mit 3.3731.30 Euro lag dieser rund 1.411.000 Euro über dem Haushaltsansatz.

Aufgrund dieser starken Zuführung konnten die geplanten Investitionen umgesetzt und sogar noch die Rücklagen aufgefüllt werden.

Zum wiederholten Male wurde bestätigt, dass Gemeinderat, Bürgermeister und die Verwaltung eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik betreiben.

Zu Rechenschaftsbericht und Jahresrechnung 2020 wurden keine Fragen gestellt.

Die Jahresrechnung 2020 sowie der dazugehörige Rechenschaftsbericht wurden zur Kenntnis genommen und die genannten Ausgabeüberschreitungen nachträglich genehmigt. Die Jahresrechnung wird nun an den Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss zur örtlichen Rechnungsprüfung weitergeleitet.

Mit 19:0 Stimmen bestätigte dies der Gemeinderat.

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