Corona bremst Weihnachtsstuben-Team aus

Ein gewohntes Bild, das es heuer nicht geben wird: Besucher der Weihnachtsstube bei der Essensausgabe.
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Ein gewohntes Bild, das es heuer nicht geben wird: Besucher der Weihnachtsstube bei der Essensausgabe.

Bad Aibling – Die geltenden Auflagen wegen der Corona-Pandemie ließen Organisatorin Astrid Kotter und ihrem Team letztlich keine Wahl: Die Aiblinger Weihnachtsstube kann heuer nicht stattfinden.

Seit 2012 gibt es dieses Angebot unter dem Dach der Kolpingsfamilie in der Stadt.

Ein Raumvoller Geborgenheit

Es richtet sich an alle, die am Heiligen Abend unter Einsamkeit leiden und etwas Geborgenheit suchen. Die Weihnachtsstube ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung geworden, die sich stets zunehmender Beliebtheit erfreute. In vergangenen Jahren gab es im Pfarrheim St. Georg keinen freien Platz mehr, so viele Besucher nutzten das Angebot. Neben einem kostenlosen Weihnachtsessen und der Möglichkeit zum Ratschen wurde den Besuchern auch ein weihnachtliches Programm geboten. Außerdem erhielt jeder Gast ein kleines Geschenk. „Es tut uns wirklich sehr leid, dass wir heuer nicht für andere da sein können. Aber es ist selbstverständlich, dass in diesen schwierigen Zeiten der Schutz der Gesundheit Vorrang hat“, sagt Astrid Kotter. Gleichzeitig versichert sie, dass es sich nur um eine vorübergehende Pause handelt. „Wir hoffen alle, dass wir nächstes Jahr unsere Pforten wieder öffnen dürfen“, so die Organisatorin.

Kampf gegendie Einsamkeit

Auch wenn die Weihnachtsstube nicht stattfinden kann, im Kampf gegen die Einsamkeit am Heiligen Abend soll es ein kleines Alternativangebot geben. An dem bastelt Kotter zusammen mit ihrem Mann gerade. Wie das aussieht, wird rechtzeitig vor dem Fest bekanntgegeben. tt

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