Caritas-Kinderdorf Irschenberg zu Besuch bei den Segelfliegern in Antersberg

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Die Segelflieger des FC-Condor hatten eine zwölfköpfige Gruppe Kinder und Jugendlicher aus dem Caritas-Kinderdorf Irschenberg zu Rundflügen auf ihrem Fluggelände in Antersberg eingeladen.

Begrüßt wurden die Gäste von den Flugexperten rund um Ausbildungsleiter Ludger Otto und Fluglehrer Manfred Ried. Zu Beginn wurden die jungen Gäste in die Regeln auf dem Flugplatz eingewiesen, bevor es an das „Aushallen“ der Flugzeuge ging. Johannes Brenker baute als Startwindenfahrer die Winde auf und Michael Kulp begann mit dem „Lepo“, dem „Seilrückholer“, die Windenseile auszuziehen. In zwei doppelsitzigen Segelflugzeugen startete der motorlose Flug in rund 350 Metern Höhe. Aus dem Cockpit konnten die Gäste die Silhouette der Stadt München und sogar den Flughafen sehen. Pilot Norbert Weigl zeigte das Kinderdorf von oben. Lautlos zogen die Segelflugzeuge ihre Kreise am Himmel, wobei Fluglehrer Ludger Otto und sein Fluggast einen Schwarzstorch in 900 Metern Höhe bei seinem Thermikflug beobachten konnten. Für die Jugendlichen aus Afghanistan, Somalia, Eritrea und Togo war es das erste Flugerlebnis ihres noch jungen Lebens. Dass die Technik auch ihre Tücken hat, wurde den jungen Besuchern bei einem Seilriss des Windenseiles verdeutlicht, als sich der Bremsschirm mit einem Knall öffnete. Die Windenfahrer Johannes Brenker und Konstantin Obermeyer zeigten die Funktionsweise der Seilwinde mit ihrem 285 PS starken Dieselmotor. Auch die Fahrten mit dem vierrädrigen „Kinderwagen“, welcher als Seilrückholfahrzeug dient, mit Flugschüler Maxi (13) am Steuer, erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. Am späten Nachmittag beendete Startleiter Carsten Vogel den Flugbetrieb, nachdem er 30 Starts und Landungen abgewickelt hatte.

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