Bummeln mit Abstand in Maxlrain: Handwerker- und Trachtenmarkt ein voller Erfolg

Endlich wieder ein Markttreiben in Maxlrain, nach der langen Corona bedingten Pause waren am Wochenende alle glücklich: Aussteller, Besucher und Veranstalter. Zum 18. Mal fand der Handwerker- und Trachtenmarkt jetzt statt.

Maxlrain – Zu sehen gab es jede Menge: Bürsten- und Messermacher, Horn- und Edelweißschnitzer, Kunsthandwerker und Töpfer sowie Tuchmacher und eine Filzwerkstatt.

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Angeboten wurden auch Trachtenstoffe- und Kleidung, Schmuck und Zubehör, Hüte, Schuhe, Strümpfe sowie Lederhosen. Einer der Hauptanziehungspunkte war Zimmerer Franz Neuner, der zeigte, wie man Baumstämme einst mit der Axt bearbeitete. Sein Geheimnis: „Die richtige Technik und die Hebelwirkung nutzen.“

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Auch das heutzutage kaum noch verwendete Breitbeil zeigte der junge Handwerker den Besuchern. Die Zugangsbeschränkung, zeigte sich in Maxlrain von ihrer guten Seite: Nichts war überlaufen, der Marktbesuch war entspannt, die Aussteller hatten Zeit für die Besucher. Brauereidirektor Roland Bräger freute sich über den guten Besuch und den geordneten Ablauf. Jens Höpke, der organisatorische Leiter, war ebenfalls „total glücklich“.

Das es so hervorragend funktioniert, hätte er selbst kaum geglaubt wie er sagte. Lange feilte er mit dem Gesundheitsamt am Konzept: 50 Aussteller, 200 Besucher, Abstand, Mund-Nasen-Schutz, Zugangsregistrierung. Und: „Die Qualität ist besser, der Marktbummel viel entspannter“, sagte er. Dabei gab es kurz vor der Marktöffnung noch Probleme: 27 angemeldete Aussteller sagten ab. Aber Jens Höpke konnte dank guter Kontakte die Lücken schließen. stache

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