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HOCHWASSERSCHUTZ VOR ORT ERLEBT

Bürger informieren sich am Baustellentag über Flutpolder in Feldolling

Dicht umlagert war der Informationsstand von Abteilungsleiter Christoph Wiedemann. Merk
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Dicht umlagert war der Informationsstand von Abteilungsleiter Christoph Wiedemann. Merk
  • VonManfred Merk
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Das Interesse am Hochwasserrückhaltebecken Feldolling scheint immer größer zu werden. Gründe dafür sind sicher auch die aktuellen Hochwasser-Katastrophen und die Frage der Menschen in der Region, wie gut sie geschützt sind. Das hat der vom Wasserwirtschaftsamt Rosenheim veranstaltete und gut besuchte Baustellentag deutlich gezeigt.

Feldkirchen-Westerham – Das Hochwasserrückhaltebecken Feldolling ist Teil des Gesamtprojektes „Hochwasserschutz unteres Mangfalltal“. Es befindet sich auf der Südseite der Mangfall auf Höhe des Ortsteils Feldolling der Gemeinde Feldkirchen Westerham und kann insgesamt 6,62 Millionen Kubikmeter Wasser zurückhalten. Mit dem Becken können extreme Hochwasserereignisse zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger im unteren Mangfall Tal entschärft werden.

Platz für Millionen Kubikmeter Wasser

Begeistert vom Baufortschritt war Uwe Marder (rechts), der sich bei Willi Slowaczek in Schwaig informierte.

Aktuell wird am Absperrdamm westlich des Unterwasserbeckens und am daran direkt anschließenden Überlaufbauwerk gearbeitet. Auch die zeitlich auf ein Jahr begrenzte Umleitungsstraße wurde am Baustellentag diskutiert. Alle Informationen kamen von Mitarbeitern des Wasserwirtschaftsamtes (WWA) sozusagen aus erster Hand.

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Neben Dr. Tobias Hafner, dem neuen Leiter des WWA, standen in Schwaig Projektleiter Willi Slowazcek, an der Mangfallbrücke Abteilungsleiter Christoph Wiedemann und am Absperrdamm Bauleiter Alfons Bogner den interessierten Bürgern Rede und Antwort. „Der Deich entlang der Mangfall wird deshalb in fünf Abschnitten gebaut, damit die dort lebenden Tiere sich langsam neue Domizile suchen können“, erklärte Alfons Bogner die zeitlich versetzte Errichtung des bis zu acht Meter hohen Dammes.

Von Baustellenleiter Alfons Bogner (Iinks) wollte Gemeinderat Georg Meixner jedes Detail der Planung wissen.

Projekt mit Zeit für Naturschutz

Beispiele dafür sind das westlich der Mangfallbrücke noch fehlende Teilstück und die östliche Verlängerung in Richtung Leitzachwerk-Staubecken. Im absoluten Mittelpunkt des Geschehens aber stehen derzeit der gewaltige Staudamm, das Überlaufbauwerk und der Bereich, aus dem das mehr als sechs Millionen Kubikmeter fassende Wasser des Hochwasserrückhaltebeckens wieder in die Mangfall eingeleitet würde.

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Unter den Besuchern dieses Baustellentages waren auch Bürgermeister Hans Schaberl und seine Amtsvorgänger Bernhard Schweiger und Michael Weber.

Christoph Wiedemann war am Ende des Tages zufrieden und zog ein positives Fazit: „Ich glaube, dass wir heute 99 Prozent der Besucher vom gesamten Projekt überzeugen konnten.“

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