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Untersuchung bringt Problemstellen ans Licht

Bruckmühler Wasser-Hochbehälter benötigt Komplettsanierung

Aus Alt mach Neu – so lautete die Devise für den idyllisch gelegenen Wasser-Hochbehälter in Mittenkirchen
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Aus Alt mach Neu – so lautete die Devise für den idyllisch gelegenen Wasser-Hochbehälter in Mittenkirchen

Die Bau-Basis und Bauausführung des Wasser-Hochbehälters im Bruckmühler Ortsteil Mittenkirchen ist grundsolide und als gut zu bewerten. Der Knackpunkt liegt aber im Detail. Wegen einer Vielzahl von Mängeln im Innen- als auch Außenbereich ist eine Komplettsanierung des Bauwerks nötig.

Bruckmühl – Der Bruckmühler Marktgemeinderat entschied sich in der Februarsitzung einstimmig für eine umfangreiche Sanierung.

Martin Killi, vom gleichnamigen Ingenieurbüro aus Emmering, vermittelte den Mandatsträgern mit einer bebilderten Bestandsanalyse einen Blick „hinter die Kulissen“ des 1989 erbauten Mittenkirchner Hochbehälters. Seine eingehende Untersuchung vor Ort brachte eine Vielzahl von Problemstellen an den Tag, „die unbedingt zeitnah behoben werden müssen, um kein Risiko einzugehen“.

Mängel sind im Innen- und Außenbereich

Im Innenbereich des Behälters als auch an den Spiraltrennwänden ist die Wandbeschichtung fehlerhaft und kann in Teilen abgelöst werden. Gleiches gilt für den Bodenbereich. Der Deckenbereich mit Tropfenstruktur weist zudem kleinere Fehlstellen auf. Im Bereich der Überlaufrinnen und Hohllagen wurden großflächige Rissbildungen festgestellt. Die Filtertechnik in der Lüftungsanlage ist ungenügend ausgestattet. Die komplette Elektroinstallation ist veraltet und die Zugangsleiter entspricht nicht den aktuellen Arbeitsschutzrichtlinien.

Im Außenbereich fällt besonders die fehlende Drainage-Schicht ins Gewicht. Abdichtung und Dämmung weisen Undichtigkeiten auf und sind durchnässt. Die Fassade ist nicht nur schadhaft, sondern mit einer mangelhaften Dämmung versehen. Letzteres gilt auch für die Absturzsicherung an der Behälterdecke.

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„Summa summarum haben wir hier ein durchaus solides Bauwerk, was aber unbedingt auf den Stand der heutigen Anforderungen und Technik gebracht werden muss“, bilanzierte Killi am Ende seiner Ausführungen. Das dafür erforderliche Kostenvolumen taxierte er auf netto 1,22 Millionen Euro. Bei optimalem Planungsverlauf könnte bereits im Sommer mit den Sanierungsarbeiten von außen nach innen begonnen werden. Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW) ergänzte, dass die Sanierung in zwei Abschnitten umgesetzt werden soll. Dazu wurden im aktuellen Finanz-Haushaltungsplan bereits 750.000 Euro angesetzt.

Georg Oswald (BP) brachte das Thema auf den Punkt: „Wasser ist unser höchstes Gut, hier muss schnell gehandelt werden.“ Dieser Sichtweise schloss sich das Kommunalplenum ohne weiteren Beratungsbedarf mit einem einstimmigen Beschluss an.

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