Bruckmühler Väter sind erfinderisch

Gewonnen! Souverän und mit hohem Spaßfaktor kurvt Maxi mit seinem „Number One“ Kettcar durch den von Papa Grune kreierten „Deutschland Ring“. Neuwirth

Bruckmühl. – Besondere Zeiten bringen auch verborgene Kreativität-Talente zutage.

So geschehen auch in der siebten Woche der Corona-Ausgangsbeschränkungen. Nachdem die PS-starken Formel 1 Rennwagen weltweit noch immer in ihren hochmodernen Tuner-Garagen stehen, und auf die Startflagge warten, zauberte Michael Grune seinem Sohn kurzerhand mit farbiger Straßenkreide den Formel 1-Parcour „Deutschland“ auf das Pflaster des Altvater Weges im Bruckmühler Ortsteil Hinrichssegen. Der 53 Meter lange Kurs hatte alles, was das junge Rennfahrer-Herz höherschlagen ließ. Nach der Startampel folgte eine kleine Schikane am Ententeich, bevor eine scharfe S-Kurven-Kombination durch Blumenwiesen in die „Hospital-Kehre“ mündete. Nach der Pit-Stop-Garage ging es dann mit Voll-Speed auf die Zielgerade.

Schon bei den ersten Warm-Up fand der vierjährige Max mit seinem „Number One“ Kettcar die Ideallinie und brachte die Reifen fast zum „Qualmen“. „Eine echt coole Sache“, freute sich dann auch der Vierjährige mit seinen Kumpels über die große Malaktion von Papa Michael. „Auch in Homeoffice-Zeiten muss man sich für die Kleinen eben immer etwas Neues einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird“, erklärte Papa Grune, nachdem mit der Zielflagge die letzte Siegerfahrt abgewunken war. Schade nur, dass eine große Regenwolke nur 27 Minuten später die Parcours-Farben des „Deutschland-Rings“ wegspülte. „Macht nichts, dann malen wir eben wieder einen neuen“, meinte sich „Street- Art-Künstler“ Grune optimistisch. tn

Kommentare