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Bruckmühler Rauchclub wirbt auch um Nichtraucher

Der Bezirksvorsitzende Anton Brenner (links), der Vorsitzende des Bruckmühler Rauchclubs, Karl-Heinz Thaller (Zweiter von links), und dessen Stellvertreter Franz Heinritzi (rechts) sprachen mit den Vereinsmitgliedern im Rahmen der Jahreshauptversammlung über den Nachwuchsmangel des Rauchclubs. Die Mitglieder sollen neue Vereinsanhänger werben, um den Fortbestand des Vereins zu sichern. Wolf

Bruckmühl. – „Das Augenmerk liegt auch weiterhin auf der Mitgliederwerbung, sonst gibt es unseren Verein in den nächsten 30Jahren nicht mehr.“ Es waren klare Worte zum Vereinserhalt, die der Vorsitzende Karl-Heinz Thaller auf der Jahreshauptversammlung des Rauchclub und Sterbekassenvereins Bruckmühl im Gasthaus Brückenwirt sprach.

Der Bruckmühler Rauchclub zählt derzeit 659 Mitglieder, davon sind 110 Mitglieder im 80. Lebensjahr oder älter. Thaller berichtet: „Die Abgänge durch Tod können wir seit etwa zehn Jahren nicht mehr wettmachen. Durch den Mitgliederverlust wird der Verein in spätestens 30 Jahren am Ende seiner Existenz sein.“

„Sorgen um unseren Verein“

Große Sorge bereitet ihm, dass junge Mitglieder fehlen: „Die jüngere Generation begeistert sich für Vereine mit mehr Unterhaltung und Aktionen. Da kann der Rauchclub nicht mithalten.“ Auch der Begriff „Sterbekasse“ fände wenig Befürworter aus der jungen Bevölkerung. Ein weiteres Hindernis bei der Mitgliederwerbung ergibt sich daraus, dass eine Aufnahmegrenze für Mitglieder bis zum vollendeten 40. Lebensjahr besteht. Thaller bat um rege Werbung neuer Mitglieder, sei es in den eigenen Familien oder durch Informationsbroschüren: „Es dürfen auch Nichtraucher sein, um Missverständnissen vorzubeugen.“ So habe, sagt der Vorsitzende, der traditionelle Gruß „Gut Rauch“ nur noch symbolische Bedeutung und sei keine Aufforderung zum Rauchen.

Thaller macht sich „Sorgen um unseren Verein, der mir seit 45 Jahren als Vorsitzender sehr ans Herz gewachsen ist“. Dazu ist er seit Jahren auch kommissarischer Schriftführer. In dieser Funktion ließ er auf der Jahreshauptversammlung das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Kassiererin Agnes Seibeck informierte im Anschluss über die Finanzlage des Vereins.

Danach standen Ehrungen langjähriger Mitglieder an. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden Franz Heinritzi zollte Karl-Heinz Thaller im Namen des Vereins und der Bezirks vereinigung Anerkennung für die jahrzehntelange Vereinstreue. Hermine Obermeyer und Franz Gahr erhielten das Ehrenzeichen und die Ehrenurkunde für 25-jährige Mitgliedschaft. Für 40-jährige Vereinstreue wurden Nikolaus Engl, Marlene Gerzer, Johann und Walburga Gruber, Sebastian Köbinger, Sebastian Mayer, Ludwig Schwarzmüller, Peter Schwarzmüller, Rose marie Stieglbauer, Hubert Stiglmeir und Gisela Wach ter ausgezeichnet. Auf 50-jährige Mitgliedschaft blicken Rosemarie und Rudolf Fastenmeier, Barbara und Johann Kimmel, Theo Klein, Hortense und Otto Linsenmann, Johann Weisshart sowie Gerhard Weyerer zurück. Stolze 60 Jahre sind Erna Hammerl, Ursula Kogler, Rosa Lechner, Ernst Lottes und Marianne Strauß dem Verein treu geblieben.

Im Rahmen der Versammlung lud der Bezirksvorsitzende Anton Brenner, der wie Stellvertreter Helmut Feuerer nach Bruckmühl gekommen war, zu den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Rauchclubs Kolbermoor am Samstag, 19. Oktober, ein. Thaller appellierte, sich an den Fronleichnamsfeierlichkeiten des Pfarrverbandes Bruckmühl am Donnerstag, 20. Juni, in Vagen zu beteiligen. Der Rauchclub wird dort ohne Fahnenabordnung mitmarschieren, da der Fähnrich derzeit aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. woj

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