Aus dem Gemeinderat

Bruckmühler Historie wird aufgewertet: Kriegerdenkmal rückt ein Stück nach Süden

Im nördlichen Bereich des ehemaligen Kantinengebäudes (am linken Bildrand) wird während der Bauphase die Bäckerei unterkommen. Das Kriegerdenkmal soll leicht nach Süden versetzt werden.
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Im nördlichen Bereich des ehemaligen Kantinengebäudes (am linken Bildrand) wird während der Bauphase die Bäckerei unterkommen. Das Kriegerdenkmal soll leicht nach Süden versetzt werden.
  • vonThorsten Neuwirth
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Wenn es um die Visionen für das Areal der einstigen Bayerischen Wolldeckenfabrik in Heufeldmühle geht, stellt sich auch die Frage, was wohl aus dem Kriegerdenkmal und der ehemaligen Werkskantine auf der Ostseite des großflächigen Areals werden soll.

Bruckmühl – Die Position des Investors Werndl & Partner dazu ist eindeutig: Unter der Maßgabe eines respektvollen Umgangs mit der Geschichte und den historischen Gebäuden bleiben sie unverändert.

Im nördlichen Bereich des ehemaligen Kantinengebäudes – zur Gottlob-Weiler-Straße hin – wird während der mehrjährigen Bauphase die Bäckerei des BWB-Gewerbeparks ihre neue Heimat finden. Das Kriegerdenkmal wird leicht nach Süden versetzt und erhält dadurch „eine würdevolle Aufwertung“, wie Florian Eisner, Geschäftsführer von Werndl & Partner, erklärte.

CSU/PW-Rat Bartholomäus Krapichler fragte an: „Was ist mit einem bayerischen Biergarten als wichtigem Treffpunkt von Jung und Alt, dass gehört doch zu unserer Tradition?“ Diesen Ball spielte Eisner an die Marktgemeinde zurück: „Sie haben auf dem Areal der alten Werkskantine eigene Grundstücksflächen, die man dafür nutzen könnte.“

Damit verband er auch den Hinweis, dass „eine reine bayerische Wirtschaft heutzutage nur schwer zu betreiben ist“. Der Marktgemeinderat stimmte auch diesen Plänen mit einem Votum von 22:1 Stimmen zu.

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