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Biomasse statt Erdgas

Bruckmühler Firma Salus setzt auf CO2-neutrale Wärme

Auf dem nord-östlichen Bereich des Salus-Firmengeländes kann an der Berghamer Straße eine Biomasseheizanlage (rechts im Bild) zur CO2-neutralen Produktion gebaut werden.
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Auf dem nord-östlichen Bereich des Salus-Firmengeländes kann an der Berghamer Straße eine Biomasseheizanlage (rechts im Bild) zur CO2-neutralen Produktion gebaut werden.

Wer sich von russischem Gas unabhängig machen kann, ist gerade auf der Gewinnerseite. Welche Wege die Firma Salus beschreiten will und wie diese beim Markt Bruckmühl aufgenommen werden.

Bruckmühl – Grünes Licht für den Bau einer neuen Biomasseheizanlage auf dem Firmengelände der Firma Salus gab der Marktausschuss in seiner März-Sitzung mit einem 11:0-Entscheid. Zuvor hatte sowohl das Sachgebiet Immissionsschutz im Landratsamt Rosenheim als auch die Gemeindeverwaltung dem Vorhaben an der Berghamer Straße in Bruckmühl nicht nur eine bauplanrechtliche Einfügung, sondern auch eine immissionsschutzrechtliche Genehmigungsfähigkeit attestiert.

56 Meter lange Gebäude entsteht

Die Biomasseheizanlage ist mit einer Länge von gut 56 und einer Breite von zirka 13 Metern geplant und soll ein Flachdach erhalten. Die Wandhöhe der Containerhalle beträgt 18,50 und die Höhe des Kamins 24 Meter. Laut Bauverwaltung sind die dafür erforderlichen Abstandsflächenübernahmen unterschrieben. Aufgrund der massiven Bebauung in der näheren Umgebung innerhalb des betroffenen Gewerbegebietes geht die Gemeindeverwaltung von einer Einfügung aus.

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Auch ist die Erschließung gesichert. Das gemeindliche Fazit lautete: Wenn auf die nachbarschaftlichen Belange, insbesondere auch auf das gegenüberliegende Altenheim, Rücksicht genommen wird, kann dem Vorhaben zugestimmt werden. Eingangs der Beratung erläuterte Bürgermeister Richard Richter (CSU/PW), dass die Anlage zur Dampfproduktion nur unbelastetes Holzmaterial verwende. Dadurch werde die Erdgasbetriebene Anlage ersetzt.

Für CSU/PW-Rat Hubert Maier war das Bauvorhaben „grundsätzlich eine gute Sache“. Dennoch würde er gerade auch unter Verkehrssicherheitsaspekten auf den nördlichen, drei Meter hohen und bis zur Straßenkante geplanten Anbau verzichten.

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Fraktionskollege Michael Stahuber bezeichnete es als ein „schönes Projekt zur richtigen Zeit, um CO2-neutral produzieren zu können.“

Ausdruck gelebter Firmenphilosophie

Wichtig war ihm dabei im Hinblick auf die Nachbarn, dass die damit verbundenen Grenzwerte eingehalten werden und der Lkw-Verkehr dadurch nicht spürbar zustimmt. Für Grünen-Rat Wolfgang Huber spiegelt sich in der Baumaßnahme die gelebte Firmenphilosophie wider.

Auf seine Frage, wie die durch den Neubau wegfallende Parkplätze kompensiert werden, klärte der Bürgermeister auf, dass dafür innerbetriebliche Lösungen gefunden werden.

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