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Neues Leben für den Ortskern

Bruckmühler Bürgerhaus wird am 21. Oktober eingeweiht – Verkehrsberuhigte Bereiche entstehen

Neu gestaltet wird der Rathausplatz. Nach dem Abriss des Rathauses werden in einem Realisierungswettbewerb neue Ideen gesucht.
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Neu gestaltet wird der Rathausplatz. Nach dem Abriss des Rathauses werden in einem Realisierungswettbewerb neue Ideen gesucht.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Die Belebung des Bruckmühler Ortskerns ist in den kommenden Jahren zentrales Thema in der Marktgemeinde Bruckmühl. Dafür sollen unter anderem der Bahnhofsvorplatz und der Rathausplatz neu gestaltet werden sowie verkehrsberuhigte Geschäftsbereiche entstehen.

Bruckmühl – Mit Beschluss des Marktgemeinderates wurde dafür eine eigene Stabsstelle für Stadtmarketing sowie das neue Bürger- und Kulturhauses geschaffen, die sich ganz dem „Aufbruch“ in Bruckmühl widmen soll.

Vorfreude auf den Aufbruch

Doch ein Zentrum mitten in einer Krise zu beleben, die gerade mit Omnikron in die fünfte Welle geht, ist schwer. „Das wird eine Herkulesaufgabe“, weiß Bürgermeister Richard Richter. Zumal es gar nicht lange her sei, dass Bruckmühl in einer Aufbruchstimmung war. Dann kam die Pandemie. Alles ging zurück auf Null. Nur die Motivation der Bruckmühler nicht. Die schlummert in jedem einzelnen der rund 18 000 Einwohner des Marktes Bruckmühl. Und die Vorfreude darauf, diese zu wecken, erfüllt nicht nur den Bürgermeister. „Das neue Bürger- und Kulturhaus hat absolute Priorität. Es ist unser Beitrag zur Ortskernbelebung“, sagt er. Und die beginnt spätestens am 21. Oktober, wenn das neue Kulturzentrum eröffnet wird.

Die Bauarbeiten laufen nach Plan. Jetzt geht es mit Volldampf auf die Zielgeraden. „Es wird das Haus der Bruckmühler, die Heimat der Vereine, ein Treffpunkt für alle Generationen, der Ort, an dem Kultur lebt“, beschreibt Stadtmarketing-Chefin Silvia Mischi. Die Bücherei wird im neuen Bürger- und Kulturhaus beheimatet sein. Die Musikanten bekommen hier Proberäume mit bester Akustik, die Schützen eine moderne Anlage. Es wird auch der Ort sein, an dem sich Paare das Ja-Wort geben und den schönsten Tag ihres Lebens feiern können.

„Innen statt außen“

Die Straßenräume und Freiflächen rund um das neue Kulturzentrum sollen zu einem neuen Treffpunkt umgestaltet werden. Dafür hat die Marktgemeinde Zuschüsse aus dem Bayerischen Städtebauförderprogramm „Innen statt außen“ in Höhe von einer Million Euro beantragt.

Im Rahmen der Städtebauförderung will die Marktgemeinde Schritt für Schritt aber das ganze Zentrum umwandeln. Im Bereich von der Albert-Schweitzer-Straße am Abzweig zur Rathausstraße bis zur Bahnhofstraße sowie von der Kirchdorfer und Müller-zu-Bruck-Straße bis zur Sonnenwiechser Straße am Abzweig Georg-Dorrer-Straße soll ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich entstehen.

Dieser Bereich wurde grob „abgesteckt“, der genaue Verlauf steht noch nicht fest. Gemeinsam mit Grundstücksbesitzern, Anliegern und Gewerbetreibenden will die Verwaltung prüfen, wie das Vorhaben konkret umgesetzt werden kann. Die Gespräche sollen in den nächsten Wochen stattfinden. Ziel ist ein attraktiverer Aufenthaltsbereich, der das Miteinander aller Verkehrsteilnehmer ermöglicht.

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Auch der Rathausplatz rückt nun wieder in den Fokus. Nachdem der Gemeinderat im Oktober entschieden hat, das alte Rathaus abzureißen, geht es nun um neue Ideen für das Areal. In Machbarkeitsstudien soll untersucht werden, wo ein neues Rathaus seinen Platz finden und wie Rathaus, Schulen, Kriegerdenkmal und Park neu gestaltet werden könnte. Dafür wurden im Rahmen des Förderprogrammes „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ in diesem Jahr Zuschüsse für Planungskosten von 150 000 Euro beantragt.

Im kommenden Jahr sollen konkrete Vorschläge für die Gestaltung des Rathausplatzes und die Freiflächen am Triftbach am Sparkassenhof im Rahmen eines Realisierungswettbewerb gesammelt werden. Die Umgestaltung selbst ist für 2024 avisiert. Auch dafür wurden bereits Fördermittel in Höhe von Million Euro beantragt.

Rösnerwiese wird ans Zentrum angebunden

Mit einer Fuß- und Radwegunterführung soll das neu entstehende Wohnquartier „Rösnerwiese“ im Jahr 2024 mit dem Ortskern verbunden werden. Dafür erhofft sich die Gemeinde Zuschüsse in Höhe von 400 000 Euro. Weitere 300 000 Euro wurden für eine Fuß- und Radwegbrücke über den Triftbach beantragt. Zur Entlastung der Ortsmitte südlich und nördlich der Bahnlinie Holzkirchen-Rosenheim sollen öffentliche Parkhäuser entstehen. Dafür wurden Fördermittel in Höhe von 2,5 Millionen Euro beantragt.

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