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MARKTGEMEINDERAT

Bruckmühl: Zwischen Heufeldmühle und Heufeld entsteht ein neuer Radweg

Am östlichen Ende des Mistelweges soll die Radwegeverbindung zur Weihenlindener Straße beginnen.
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Am östlichen Ende des Mistelweges soll die Radwegeverbindung zur Weihenlindener Straße beginnen.

Zwischen den Ortsteilen Heufeldmühle und Heufeld soll ein neuer Radweg entstehen. Damit will die Marktgemeinde Bruckmühl nicht nur mehr Sicherheit für radelnde Schulkinder schaffen, sondern auch ihrem Ziel, als „fahrradfreundliche Kommune“ ausgezeichnet zu werden, ein Stück näher kommen.

Bruckmühl – Frei nach dem Motto der Musketiere „Einer für alle, alle für einen“ handelten die Mitglieder des Bruckmühler Marktgemeinderates und die Gemeindeverwaltung in der Juni-Sitzung beim Thema „Radwegeerschließung zwischen den beiden Ortsteilen Heufeldmühle und Heufeld“. Der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stieß auf 100-prozentige Zustimmung. Das Plenum ermöglichte mit einem einstimmigen Beschluss eine zeitnahe Umsetzung des Projektes.

Vom neuen Radweg aus (vorn) könnten die Schüler entlang der Weihenlindener Straße ins Schulzentrum Heufeld gelangen.

Kommune wird immer fahrradfreundlicher

Auf der Agenda der Marktgemeinde Bruckmühl steht schon seit einiger Zeit die Attraktivitätssteigerung für das Radfahren im Gemeindebereich. Ziel ist der Titel „Fahrradfreundliche Kommune“. Unter diesem Aspekt beantragten die Grünen einen fahrradwegähnlichen Ausbau des Feldweges vom Ende des Mistelweges in Heufeldmühle über den Heimgartner-Weiher bis zur Weihenlindener Straße in Heufeld. Diese Maßnahme hatte gleich einen doppelten Win-Win-Effekt: Zum einen könnte für die Schüler in Verbindung mit der schon bestehenden Querungshilfe über die Weihenlindener Straße ein sicherer Schulweg geschaffen werden. Zum anderen wäre dieser eine landschaftlich ansprechende Alternative zum Fahrradweg entlang der Bahnstrecke in Richtung Högling, Weihenlinden und Maxlrain.

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Nach Informationen von Rainer Weidner, Geschäftsleiter der Marktgemeinde Bruckmühl, begrüßten auch die zuständigen gemeindlichen Aufgabenbereiche Straßenverkehrsrecht und Fahrradangelegenheiten den Vorschlag. Beide Fachstellen heben besonders den Sicherheitsaspekt für die Radfahrer hervor.

Die Tiefbau-Experten der Verwaltung haben schon konkrete Ausbaupläne ausgearbeitet. Als ersten Schritt schlagen sie die Freimachung des Weges samt Auskofferung von gut 50 Zentimetern auf der vorhandenen Breite von vier Metern vor. Daran anschließend soll der Einbau einer 50 Zentimeter starken Kiesschicht (Tragschicht) mit einer staubgebundenen Deckschicht aus Mineralbeton von knapp zehn Zentimetern erfolgen. Ein sogenanntes Dachprofil sorgtschließlich für den seitlichen Oberflächenwasserabfluss. Die Kosten werden auf etwa 100 000 Euro geschätzt. Nicht darin enthalten sind mögliche Bodenaltlasten im Gleisbereich.

Fraktionsübergreifende Zustimmung

Vor einer Umsetzung des Vorhabens müsse laut Weidner noch die Zustimmung der Grundstückseigentümers der ehemaligen Bahnlinie eingeholt und im Anschluss daran die Widmung für die Nutzung angepasst werden. Dazu komme noch die Einstellung der Baumaßnahme für die Haushaltberatungen 2022. Die Realisierung des Projektes ist für das kommende Jahr geplant.

Klaus Christoph (CSU/PW) begrüßte den Antrag „ausdrücklich“. Seiner Fraktion gefielen besonders der sicheren Schulwegs zur Justus-von-Liebig-Schule und die gradlinige Wegeführung zur Weihenlindener Straße.

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Nach der Zusicherung von Bürgermeister Richard Richter, dass der neue Weg auch künftig für die Landwirtschaft nutzbar sei, zeigte sich auch OLB-Rat Georg Pritzl zufrieden. Grünen-Rätin Kirsten Klein war wichtig, dass bei den erforderlichen Baumaßnahmen entlang des Heimgartner Weihers „kein Kahlschlag erfolgt“. OLB-Rat Richard Linke zeigte sich als leidenschaftlicher Radfahrer von dem Antrag „sehr angetan“. SPD/PU-Rat Josef Staudt brachte seine Meinung mit „super Idee“ kurz und knapp auf den Punkt.

Im engen Schulterschluss brachte das Gremium das Projekt dann mit einem einstimmigen Beschluss auf den Weg.

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