Bruckmühl: Spatenstich für Geriatrische Klinik

Nahmen den symbolischen Spatenstich vor (von links): Architekt Nils Markggraf, Willy Koch und Max Zeitz (Geschäftsführer des Investors „2P Projektentwicklung GmbH“), Bürgermeister Richard Richter und Klinikbetreiber Prof. Dr. Nikolaus Netzer. baumann
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Nahmen den symbolischen Spatenstich vor (von links): Architekt Nils Markggraf, Willy Koch und Max Zeitz (Geschäftsführer des Investors „2P Projektentwicklung GmbH“), Bürgermeister Richard Richter und Klinikbetreiber Prof. Dr. Nikolaus Netzer. baumann
  • vonJohann Baumann
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Jetzt geht es los: In rund 14 Monaten soll die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation fertig sein. Auf dem 4320 Quadratmetern großen Grundstück entsteht in dreigeschossiger Bau mit Betten für 56 stationäre Reha-Patienten und für zehn Begleitpersonen. Was sie entstehen soll, lesen Sie hier.

Bruckmühl – „Wir sind heute eher symbolisch zusammengekommen, die Feier verschieben wir gleich aufs Richtfest im Mai 2021“, erklärte Max Zeitz, Geschäftsführer der „2P Projektentwicklung GmbH“ beim Spatenstich für die Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation in Bruckmühl. Das Unternehmen für Planung und Entwicklung von Immobilien fungiert als Projektbeauftragter für den Investor, die schweizerische PAT-BVG.

Spatenstich ist ein besonderer Moment

„Der Spatenstich ist der erste Teil der Bauabfolge und ein besonderer Moment, weil es jetzt endlich losgeht“, konstatierte sein Geschäftsführer-Pendant Willy Koch und stellte fest: „Das Wichtigste am Bau ist die Gesundheit der dort handelnden Personen.“

Fünf Jahre Vorlaufzeit

So soll die Klinik ausschauen, wenn sie fertig ist: 56 stationäre Reha-Patienten und zehn Begleitpersonen haben hier Platz.

Die fünfjährige Vorlaufzeit des Projektes stellte der künftige Klinikbetreiber, Prof. Dr. Nikolaus Netzer, an den Beginn seiner kurzen Rede und verband sie mit dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“. Den Vorbereitungszeitraum verglich er mit einem Paar, das sich lange getestet habe und dann eine stabile Ehe eingehe.

Gerade jetzt etwas für ältere Menschen tun

Er sprach abschließend der Marktgemeinde, dem Marktgemeinderat, dem Bürgermeister sowie allen an der Vorbereitung des Projektes Beteiligten seinen Dank aus. „Gerade in der Pandemie ist es wichtig, dass wir etwas tun für die Menschen in der älteren Lebensphase und wir wollen mit der Klinik zu ihrer Gesundheit und Selbstbestimmung beitragen.“

Dank für Ausdauer und Mut

Bürgermeister Richard Richter ging auf die erwähnte Vorbereitungszeit des Bauvorhabens ein und bekannte: „Zwischenzeitlich ist bei uns der Glaube an die Verwirklichung etwas verschwunden.“ An Prof. Dr. Netzer gerichtet stellte er fest: „Sie haben uns dann neuen Glauben eingehaucht.“ Inzwischen habe man hohe Kompetenz für das tolle Projekt gesehen. Er dankte allen, „die Ausdauer und Mut bewiesen haben“ und wünschte eine unfallfreie Bauzeit.

Mitarbeiter schon jetzt willkommen geheißen

Auf diesem Areal zwischen der Kirchdorfer Straße (im Hintergrund) und dem Dr.-Wilhelm-Glasser-Weg entsteht die Fachklinik.

Die künftig in der Klinik Tätigen hieß er „herzlich willkommen in der zweitschönsten Gemeinde des Landkreises – auf die schönste habe man sich bisher noch nicht einigen können.“ Bevor im Beisein unter anderem von Planern, Vertretern der Marktgemeinde und der beteiligten Firmen die Protagonisten den symbolischen Spatenstich ausführten, lieferte Architekt Nils Markggraf bauliche Eckdaten.

4320 großes Areal

Auf dem 4320 Quadratmeter großen Grundstück entsteht in dreigeschossiger Bau mit Betten für 56 stationäre Reha-Patienten und für zehn Begleitpersonen. Ferner werden auch drei Schlaflaborplätze, Therapie- und Fitnessbereiche, eine Hypoxieanlage und ein Café mit Garten und Innenhof geschaffen. In der Klinik, für die eine Bauzeit von rund 14 Monaten vorgesehen ist, sollen etwa 80 Mitarbeiter tätig sein.

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