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Countdown zur „Fünften Bruckmühler Jahreszeit“

„Noch nie so viel gezittert“ - Vorbereitungen für das 69. Bruckmühler Volksfest laufen auf Hochtouren

Es ist schon ein kleines und lieb gewonnenes Ritual, der Countdown-Start zur „Fünften Bruckmühler Jahreszeit“. In diesem Jahr drückte Wiesn-Bürgermeister Alex Zehetmair (Mitte) mit Rene Blazek und Susi Gschwendtner den Startknopf der kleinen Zeitmaschine.
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Es ist schon ein kleines und lieb gewonnenes Ritual, der Countdown-Start zur „Fünften Bruckmühler Jahreszeit“. In diesem Jahr drückte Wiesn-Bürgermeister Alex Zehetmair (Mitte) mit Rene Blazek und Susi Gschwendtner den Startknopf der kleinen Zeitmaschine.

Wiesen-Bürgermeister Alex Zehetmair freut sich auf das 69. Bruckmühler Volksfest. Nun startete der Countdown. Doch die Vorbereitungen halten ungeahnte Herausforderungen bereit.

Bruckmühl – „Das wird der berühmte Sprung ins kalte Wasser, das ist heuer eine ganz neue Nummer, wir müssen mit so vielen Änderungen klar kommen, doch werden wir die Sache mit unserem engagierten SVB-Team schon rocken“, richtet Wiesen-Bürgermeister Alex Zehetmair mit seinem neuen Organisations-Team den Blick auf die kommende „Fünfte Bruckmühler Jahreszeit“.

Startschuss am 8. Juli mit großem Einzug

Der Startschuss zum 69. Bruckmühler Volksfest fällt am Freitag, 8. Juli, 18 Uhr, mit dem großen Volksfesteinzug ab dem Gymnasium-Vorplatz. „Ich habe noch nie vor einem Wiesn-Start so viel telefoniert und gezittert, wie in den letzten Wochen, das war schon in Teilen grenzwertig“, lässt der Zwei-Meter Wiesn-Chef die letzten drei Monate Revue passieren. Nach seiner Aussage kann man die SVB-Wiesn 2022 nicht ansatzweise mit der von 2019 vergleichen.

So haben die Corona-Monate das „Volksfest-Business“ komplett auf den Kopf gestellt und durcheinandergewirbelt. Für unruhigen Schlaf in der ein oder anderen Nacht sorgte das Thema Festzelt mit seinen Sondermaßen von 70 mal 30 Meter. Doch auch nach den finalen und herbeigesehnten Vertragsunterschriften (erfreulicher Weise zu gleichbleibenden Konditionen verglichen mit 2020) ist das Thema noch immer „ein heißes Eisen“.

SVBler müssen erstmalig seit Jahrzehnten beim Auf- und Abbau selber anpacken

Nach Darstellung des SVB-Wiesn-Chefs kann der Festzeltpartner nicht mehr auf die Personal-Ressourcen, wie in den vergangenen Jahren, zurückgreifen.

Heißt im Klartext: Die SVBler müssen erstmalig seit Jahrzehnten beim Auf- und Abbau sowie beim kompletten Innenausbau und Rückbau selber mit anpacken. „Das wird eine für uns ungewohnte Knochenarbeit, die wir nur mit viel Teamspirit, Manpower und Muskelkraft stemmen können“, zeigt sich Zehetmair dennoch zuversichtlich.

Andere Extremfälle führten dazu, dass langjährig Geschäftspartner, mit denen der SVB teils freundschaftlich verbunden ist, nicht mehr für die diesjährige Wiesn zur Verfügung standen. „Ich mache den Job jetzt schon 20 Jahre, da kommst du dann schon ins Grübeln, so etwas lässt einen nicht kalt“, zeigt er sich über diese negative Entwicklung nachdenklich.

Wiesn-Bürgermeister erhält tatkräftige Unterstützung

So konnten quasi erst auf den letzten Drücker die vakanten „Posten“ Metzgerei und Fischbraterei mit neuen Geschäftspartnern besetzt werden. Beim modern gestalteten Vergnügungspark samt Biergarten ist dank der hervorragenden Zusammenarbeit seit über 40 Jahre mit der Münchner Schausteller- Familie Bernd Kollmann soweit alles in trockenen Tüchern.

Lag die hauptsächliche Gesamt-Organisation des Bruckmühler Volksfestes seit Jahrzehnten auf den breiten Schultern des Wiesn-Bürgermeisters, stehen ihm in diesem Jahr drei engagierte Helfer und SVB-Eigengewächse tatkräftig zur Seite. Die 27-jährige Susi Gschwendtner wurde nach eigenen Aussagen von Opa Ede Bergmüller schon im Kinderwagen mit auf die Wiesn genommen.

Seit 31 Jahren in der Verantwortung

Rene Blazek kümmert sich seit 31 Jahren in verantwortlicher Position um die Pils- und Weißbier-Bar der SVB-Handballer. Dazu kann Markus Brandmeier von den SVB-Fußballern jederzeit und überall Hand anlegen. „So wurde aus der ‚One-Man-Show‘ ein Musketier-Quartett mit Frauenpower, das passt perfekt“, freut sich der Wiesn-Chef auf die kommenden, arbeitsreichen und vor allem spannenden Arbeits-Wochen.

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