Sozialer Arbeitskreis

Bruckmühl: Nikolaus verteilt „Advents-Packerl on the Road“

Advents-Packerl-Packen im Fließband-Rhythmus: Beate Laufmann, Barbara Gerzer sowie Christa Sigl und Gabi Sander füllten 91 Tüten (von links).
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Advents-Packerl-Packen im Fließband-Rhythmus: Beate Laufmann, Barbara Gerzer sowie Christa Sigl und Gabi Sander füllten 91 Tüten (von links).

Mit der Benefizaktion „Advents-Packerl on the Road“, bei der 91 Adventspäckchen verschickt wurden, hat das Betreuerteam des Sozialen Arbeitskreises (SAK) des BRK Bruckmühl große Glücksgefühle bei seinen Mitgliedern und deren Familienangehörigen ausgelöst.

Bruckmühl– „Wir wollten mit dem Engagement in dieser angespannten Zeit einen positiven Impuls für unsere Mitglieder mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung setzen“, bringt SAK-Chefin Gabi Sander die Beweggründe für die Initiative auf den Punkt.

In einem ersten Schritt wurden von einem SAK-Sextett an mehreren Nachmittagen 91 Advents-Packerl mit Nüssen, Äpfeln und Mandarinen befüllt. Dazu mussten noch drei „Riesen-Weihnachtsstollen“ mit einer Gesamtlänge von 1,35 Meter und 192 vom BRK Kreisverband Rosenheim gespendete Lebkuchen gerecht aufgeteilt werden. Kleinere Präsente komplettierten die Advents-Packerl. Dazu wurden noch individuelle Geschenktüten für die Geburtstagskinder der zurückliegenden neun Monate gepackt.

Kurierfahrer als Nikolaus verkleidet

Als Kurierfahrer wurde im zweiten Schritt ein Nikolaus im roten Gewand engagiert und mit Fahrer auf die Reise geschickt. Günther Sander machte sich im roten Gewand samt langen weißen Bart in Begleitung einer kleinen Engelschar samt Krampus (Margit Heger, Leiterin Sozialdienst vom BRK Kreisverband Rosenheim) und Christkind am Nikolaus-Tag auf den Weg.

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Von Unterwall im nördlichen Gemeindebereich über Mietraching und Bad Aibling bis nach Rosenheim zum Emmi-Schuster-Haus klopfte der SAK-Nikolaus unter strikter Einhaltung aller Sicherheitsabstände und Hygieneregeln an Haustüren und stellte davor die Advents-Packerl ab. „Die Reaktionen auf unsere Überraschungsaktion waren nicht nur für die Beschenkten, sondern auch für uns selbst tief berührend, wir haben so viele strahlende und glückliche Augen an den Türen und Fenstern gesehen“, zeigte sich „Begleitschutz-Engel“ Sander bei der Rückkehr berührt.

Emotionale Dankesschreiben per WhatsApp

So lief auch am späten Sonntagnachmittag der WhatsApp-Account des Bruckmühler SAK heiß. Mit vielen emotionalen Inhalten bedankten sich die Angehörigen im Namen ihrer behinderten Familienmitglieder für das Engagement. „Das werden wir so schnell sicher nicht vergessen, schön, dass ihr an uns gedacht habt“, lautete dabei der einheitliche Tenor. „Damit haben wir genau das erreicht, was wir mit der Aktion erzielen wollten: Dass Menschen mit Behinderung spüren, dass sie auch in der Corona-Zeit nicht vergessen sind“, zeigte sich Sander am Ende eines langen Nikolaus-Sonntag sichtlich zufrieden. tn

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