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Marktausschuss will auf heutige Anforderungen eingehen

Bebauungsplan von 1963 aufgehoben: Mehr Baufreiheit für die „Madau-Nord“ in Bruckmühl

Gute Nachrichten für die „Madau-Nord“: Das Baurecht in diesem Bereich wurde mit der Aufhebung des alten Bebauungsplanes aus dem Jahr 1963 aufgewertet.
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Gute Nachrichten für die „Madau-Nord“: Das Baurecht in diesem Bereich wurde mit der Aufhebung des alten Bebauungsplanes aus dem Jahr 1963 aufgewertet.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Der Bebauungsplan für das Gebiet „Madau-Nord“ ist 58 Jahre alt. Höchste Zeit also, darüber nachzudenken, ob man ihn nicht aufheben sollte, weil er den Bedürfnissen der heutigen Anlieger nicht mehr entspricht. Aus aktuellem Anlass hat das der Marktausschuss in seiner Mai-Sitzung nun einstimmig gemacht.

Bruckmühl – Grund war der Antrag eines Bauwerbers, den Bebaungsplan im Bereich seiner Flurstücke zu ändern, damit er an der Nordseite seines bestehenden Wohnhauses eine zusätzliche Wohneinheit anbauen kann. Das Grundstück ist 1271 Quadratmeter groß. Der Anbau im Norden mit einer Größe von 10 mal 9,43 Metern und eine Doppelgarage würden also noch immer ausreichend Grün und Raum lassen.

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Auf Grundlage des bestehenden Bebauungsplanes wäre das aber nicht möglich, da dadurch das 1963 festgelegte Baufenster überschritten werden würde. Das Landratsamt als Genehmigungsbehörde lasse kaum noch Abweichungen von den Bebauungsplänen zu, informierte die gemeindliche Bauverwaltung. So könnten die Anwohner der „Madau-Nord“ aktuell nicht einmal kleinere Bauvorhaben wie Wintergärten umsetzen.

Im Norden dieses Grundstücks dürfen nun eine Wohneinheit und Doppelgaragen angebaut werden.

Die Bruckmühler Bauverwaltung ordnete das Vorhaben in der Egerländerstraße 21 als städtebaulich vertretbar ein. Sie empfahl aber zugleich, den „betagten“ Bebauungsplan nicht einfach nur zu ändern, sondern gleich aufzuheben. Einerseits seien alle Grundstücke innerhalb des Geltungsbereiches des B-Planes vollständig bebaut. Andererseits sei die Konzeption des B-Planes überlebt.

Dieser sah 1963 vor, 20 Wohnhäuser mit landwirtschaftlichen Nebenerwerbsstellen zu errichten. Doch die Landwirtschaften wurden schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Heute gibt es in der „Madau-Nord“ nur noch Wohngebäude.

Zudem habe es für die Grundstückseigentümer im Bereich keine Nachteile, wenn der Bebauungsplan aufgehoben werde. Im Gegenteil: Das Baurecht für die Anlieger werde aufgewertet. Der Marktausschuss folgte der Argumentation einstimmig.

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