Bruckmühl hat museale Durststrecke überstanden: Neue Ausstellung in Galerie eröffnet

Glücklich über das Ende der musealen Durststrecke: Dritte Bürgermeisterin Anna Wallner, Erster Bürgermeister Richard Richter, Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens sowie die Künstlerinnen Eva Schöffel und Susanne Pittroff (von links).  Baumann
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Glücklich über das Ende der musealen Durststrecke: Dritte Bürgermeisterin Anna Wallner, Erster Bürgermeister Richard Richter, Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens sowie die Künstlerinnen Eva Schöffel und Susanne Pittroff (von links). Baumann

Die Ausstellung „parallels“ wurde in der Galerie Markt Bruckmühl eröffnet. Bis zum 11. Oktober sind Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien der Künstlerinnen Susanne Pittroff und Eva Schöffel. Für die Vernissage unter Corona-Bedingungen hatten sich die Veranstalter einen Stufenplan einfallen lassen.

Von Johann Baumann

Bruckmühl– Sechs Monate lang dauerte der museale Lockdown in der Galerie Markt Bruckmühl – zwei Ausstellungen und die Sieger-Vernissage für den 50. Jugendmalwettbewerb der Volksbanken Raiffeisenbanken mussten abgesagt werden.

Mit der neuen Ausstellung „parallels“ hat der „kulturelle Nahversorger“ seinen Ausstellungsbetrieb nun wieder aufgenommen. Gezeigt werden Zeichnungen, Skulpturen und Fotografien der Künstlerinnen Susanne Pittroff und Eva Schöffel.

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„Das ist eine besondere Ausstellung in einer besonderen Zeit“, betonte Bürgermeister Richard Richter im Gespräch mit den beiden Kunstschaffenden. Und in der Tat gingen der Vernissage viele coronabedingte Hemmnisse und Unabwägbarkeiten voraus.

„In der Nacht davor habe ich nicht gut geschlafen, meine Gefühlswelt bewegte sich zwischen hoffen und bangen“, bekannte Galerieleiterin Cornelia Ahrens. Immer haben sie gedanklich hinterfragt: „Haben wir wirklich an alles gedacht?“

Ganz andere Rahmenbedingungen

Im Corona-Jahr unterschieden sich die Rahmenbedingungen deutlich vom Ablauf der bisherigen Ausstellungseröffnungen. Die Vernissage war auf drei Uhrzeiten aufgeteilt. Die Besucher mussten sich anmelden und eine Maske tragen. Es wurde weder eine Begrüßungsansprache noch eine Einführungsrede gehalten. Stattdessen hatte Galerie-Chefin Conny Ahrens Handreichungen vorbereitet, in denen sich die Besucher über die Künstlerinnen und ihre Arbeiten informieren konnten. Zusätzlich zum Gästebuch gab es eine Anwesenheitsliste, und statt des Büfetts wurden Desinfektionsmittel angeboten.

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Am Ende fielen der Galerie-Chefin und ihrem Team aber dicke Steine vom Herzen – sie hätten wohl für eine mittlere Geröllhalde gereicht. Alles ging gut und Cornelia Ahrens konnte am Ende ein sehr positives Fazit ziehen: „Die Atmosphäre war erstaunlich entspannt und harmonisch, niemand hat sich über die Einschränkungen – insbesondere über die Maskenpflicht – beschwert“, erklärte sie erleichtert. „Mit knapp 40 Gästen war die Besucherzahl insgesamt nur geringfügig niedriger als sonst“, stellte sie fest.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Dritte Bürgermeisterin Anna Wallner, die beiden früheren Galerie-Leiterinnen Christine Schönmetzler und Ute Bößwetter und Galerie-Mitbegründer Rupert Dorrer.

Die Ausstellung mit ihren 44 Werken ist in der „Galerie Markt Bruckmühl“ bis zum 11. Oktober zu sehen. Die Galerie hat mittwochs von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon 0 80 62/53 07 ist erforderlich.

Intensiv nahmen die Vernissage-Besucher die Kunstwerke in Augenschein – hier das Werk „Zeitgleich“ von Susanne Pittroff. Galerie-Chefin Conny Ahrens hatte Handreichungen vorbereitet, in denen sich die Besucher über die Künstlerinnen und ihre Arbeiten informieren konnten.

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