Aus dem Marktgemeinderat

Bruckmühl: Rösnerwiese kommt 2021 ans Trinkwassernetz

Noch sind die Bauarbeiten an der Triftbachbrücke nicht abgeschlossen, da werden schon die nächsten geplant: Unter dem Triftbach hindurch soll 2021 die Anbindung der Rösnerwiese ans Trinkwassernetz erfolgen.
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Noch sind die Bauarbeiten an der Triftbachbrücke nicht abgeschlossen, da werden schon die nächsten geplant: Unter dem Triftbach hindurch soll 2021 die Anbindung der Rösnerwiese ans Trinkwassernetz erfolgen.

Die Bebauung der „Rösnerwiese“ wirft ihre „Schatten“ oder besser gesagt Aufgaben für das kommende Jahr voraus. So sollen im kommenden Jahr schon die Weichen für die Trinkwasserversorgung des Areals gestellt werden.

Bruckmühl – Die Kosten für den Bau und die eventuelle Entsorgung kontaminierten Materials werden auf circa 112 000 Euro geschätzt. Der Marktausschuss stimmte dem Vorhaben jetzt einstimmig zu.

Die Planung liegt in den Händen des gemeindlichen Wasserwerkes. Nach bisherigen Vorstellungen soll die neue Wasserleitung an die bestehende in der Sudentenstraße angeschlossen werden. Direkt neben der Brücke soll im Spülbohrverfahren eine 46 Meter lange Leitung unter dem Triftbach hindurchgeführt werden. Die Verlegung der neuen Trinkwasserleitung auf etwa 65 Metern in Sudeten- und Kanalstraße ist in offener Bauweise vorgesehen.

Richard Linke (OLB) kritisierte, dass das Bauvorhaben nicht parallel zum Brückenbau an der Adalbert-Stifter-Straße erfolgt sei. Wie Bauamtsleiter Konrad Kremser informierte, seien die Planungen erst jetzt abgeschlossen worden. Zudem sei es von Vorteil, wenn unterschiedliche bauausführende Firmen Baufreiheit hätten und sich nicht gegenseitig behinderten.

Hubert Maier (CSU/PW) fragte nach, warum die Trinkwasserleitung im Bereich der Rösnerwiese auf einem fremden Grundstück ende und nicht im gemeindlichen Bereich an der geplanten Kindertagesstätte. Der Grund dafür ist laut Bauamt eine Trafostation, deren Unterquerung problematisch gewesen wäre. Die Bauzeit wird auf fünf Wochen geschätzt.

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