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MARKTAUSSCHUSS STIMMT 368000-EURO-PROJEKT ZU

Bruckmühl: Geh- und Radweg an der „Kieslände“ wird verlängert – Baubeginn im Frühjahr

Der Geh- und Radweg an der Straße „Zur Kieslände“ soll verlängert werden. Der Ausbau beginnt an der Asphaltmischanlage. Der Zaun zur Kompostieranlage wird versetzt.
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Der Geh- und Radweg an der Straße „Zur Kieslände“ soll verlängert werden. Der Ausbau beginnt an der Asphaltmischanlage. Der Zaun zur Kompostieranlage wird versetzt.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Der Verlängerung des Geh- und Radweges an der Straße „Zur Kieslände“ hat der Marktausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zugestimmt. Auf einer Länge von 220 Metern – vom Asphaltmischwerk bis wenige Meter vor der Kompostieranlage – soll auf einer vorhandenen Gesamtbreite von 10,50 Metern ein 2,50 Meter breiter Geh- und Radweg mit einem 50 Zentimeter breiten Schutzstreifen entstehen.

Bruckmühl – Dafür ist es erforderlich, den Zaun der Kompostieranlage zurückzusetzen und Flächen von etwa 680 Quadratmetern vom Landkreis Rosenheim zu erwerben. Der Geh- und Radweg wird noch etwa zehn Meter um die Kurve zur Kompostieranlage gezogen, um mehr Sicherheit für die Nutzer zu gewährleisten. „Es bleibt trotzdem gefährlich“, sagte Bürgermeister Richard Richter. Der eigentliche Plan war es, den Radweg bis zum Ende der Kompostieranlage anzulegen. Dieser sei aber am nötigen Grunderwerb gescheitert.

Auch die Fortführung des Radweges als gekennzeichneter Streifen ist nach Informationen des Planungsbüros nicht möglich, da dafür die Fahrbahnbreite nicht ausreiche und in diesem Bereich ein Lkw-Begegnungsverkehr gewährleistet sein müsse.

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Der Straßenbelag – ein Drittel befindet sich in einem schlechten Zustand – wird mit einem dreilagigen Aufbau verbessert. Der Ausbau soll so erfolgen, dass die Oberflächenwasser zum Randstreifen ablaufen und dort natürlich versickern können. Der westliche Randstreifen soll von der Kurve bis zum Asphaltmischwerk mit Rasengittersteinen befestigt werden. Mit dem Grundstückseigentümer hat die Verwaltung des Marktes Bruckmühl bereits gesprochen. Er habe sein Einverständnis erklärt, informierte der Bürgermeister. Die rechtliche Grundlage soll über Dienstbarkeiten oder Flächentausch geschaffen werden.

Nach der Kurve wird der Radweg noch um etwa zehn Meter gen Kompostieranlage verlängert. Die Randstreifen der Straße werden mit Rasengittersteinen befestigt.

Die Kosten belaufen sich auf insgesamt 368 000 Euro, wobei 199 000 Euro auf den Ausbau des Geh- und Radweges und 169 000 Euro auf die Sanierung der Straße entfallen. Bis Ende August wird ein Fördermittelantrag gestellt. Allerdings ist voraussichtlich nur der Bau des Geh- und Radweges mit etwa 50 bis 60 Prozent förderfähig. Nach Schätzungen des beauftragten Ingenieurbüros könnten die Ausschreibung Ende des Jahres und der Baubeginn im Frühjahr 2022 erfolgen.

Der Bruckmühler Marktausschuss stimmte dem Vorhaben mit 10:0 Stimmen zu. Die Verwaltung wurde beauftragt, die erforderlichen Flächen zu kaufen, die Mittel im Haushalt einzuplanen und die Umsetzung der Maßnahme im Jahr 2022 vorzubereiten.

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