Bruckmühl: Fußball-Camp des SV Bruckmühl für den Nachwuchs

Am Ende gab es für die Trainer und Betreuer eine eiskalte Wasserdusche. Neuwirth
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Am Ende gab es für die Trainer und Betreuer eine eiskalte Wasserdusche. Neuwirth

„Coole Sache“ rund ums runde Leder: Drei Tage Training für den Nachwuchs beim „Erlebnis-Fußball-Camp“ des SV Bruckmühl. Was der Nachwuchs alles gelernt hat und worum es in erster Linie ging, lesen Sie hier.

Vonn Torsten Neuwirth

Bruckmühl – Mit einer großen Wasserdusche für das Trainer- und Betreuerteam feierte das zweite „Erlebnis-Fußball-Camp“ des SV Bruckmühl (SVB) in der Tropenhitze ein viel bejubeltes, nass-kühles Finale. Drei Tage lang lieferte die Jugendabteilung auf dem Fußballplatz Nummer zwei der vereinseigenen Sportanlage eine perfekte Demonstration seiner Ziel gerichteten Nachwuchsarbeit ab.

Intensive und variable Trainingseinheiten wechselten sich mit Ruhephasen und einer gut organisierten Rundum-Versorgung ab. Das Sahnehäubchen war die aktive Beteiligung der „großen“ Torhüter der ersten und zweiten Herrenmannschaften.

Maxime: „Wir sind ein Team“

Knapp 40 Kinder und Jugendliche zwischen sechs bis 16 Jahren beteiligten sich an der Nachwuchsaktion. Das ausgebildete Trainer-Trio mit Martin Zellner, Manu Böhm und Heiko Raue hatte für die drei Tage mit 21 Trainingsstunden ein anspruchsvolles und variables Programm mit der Maxime „wir sind ein Team“ auf die Beine gestellt. So kickten Mädels mit Burschen und die Kids mit den Jugendlichen in gemischten Mannschaften.

Spaß am Fußball stand im Vordergrund

„Für uns stand die Förderung des Gemeinschaftssinns, das Füreinander da sein, samt Übergabe und Übernahme von Verantwortung besonders im Fokus. Der Große ist für den Kleinen da, der Starke hilft dem Schwächeren“, beschreibt Chef-Coach Zellner die Trainings-Philosophie. Doch bevor der Ball über den Rasen lief, wurden alle mit den wichtigsten Corona-Verhaltensregeln gebrieft.

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Verschiedene Spielformen wechselten sich mit Technik-Schulungen ab. Adressatengerecht gestellte Trainingsaufgaben zielten speziell auf das Spielverständnis ab. Trotz der anspruchsvollen Trainingsgestaltung stand der „Spaß am Fußball“ über allem. Dabei wurde auch das individuelle Leistungsvermögen berücksichtigt.

Begeisterung fürs „Barfuß-Kicken“

Für Begeisterung sorgte das „Barfuß-Kicken“, wie bei den legendären Straßen-Fußballern der 50- und 60-er Jahre. „Wenn du das Leder mit dem nackten Fuß nicht genau triffst, macht die Kugel, was sie will“, erklärt Zellner den Hintergrund. Ein weiterer Höhepunkt war die Trainings-Demonstration der Torhüter der ersten und zweiten Herrenmannschaften. Torhüter-Coach Hans Rottmüller, ehemaliger Junioren-Nationalspieler, trieb seine Akteure mit innovativen Trainingsaufgaben, sogar unter Verwendung eines kleinen Trampolins, zu atemberaubenden Paraden.

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Die fünf „SVB-Goalis“ präsentierten eine wahre Flugschau, um das runde Leder sicher mit ihren Torwart-Handschuhen zu fangen. Im Anschluss beteiligten sich die Vorbilder noch an einer Trainingseinheit. Das große Finale war dann das Sieben-Meter-Schießen, bei dem sich das Trainer-Team abwechselnd ins Tor stellte.

Neun Kilo Nudeln, acht Liter Soße

Bei einer Abschlussbesprechung des Trainer- und Betreuer-Teams auf dem Rasen, schnappten sich die jungen Fußball-Cracks die zur Abkühlung am Spielfeldrand bereit gestellten Wassereimer, schlichen sich von hinten an das Quartett und leerten die Eimer über deren Köpfen aus.

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Das Team Claudia und Markus Weiß, Mike Pergelt und Hans Stürzer sorgten für die kulinarische Rundum-Versorgung. So fanden unter anderem eine Steige Äpfel, fünf Wassermelonen, neun Kilo Nudeln, acht Liter Tomatensoße, 40 Eier und 51 Zwölfer-Kisten 0,5 Liter Getränke ihre begeisterten Abnehmer. Am Ende zogen alle ein einhelliges Fazit: „Trotz der Affenhitze war es eine echt coole Sache.“

Beim Barfuß-Kicken: Jacob (links) und Ben.
Beim Slalom-Parcours: Anian (links) und Felix .

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